Bräurosl auf dem Oktoberfest Schön und schwul

Sagenhaft schön soll sie gewesen sein, Rosi Pschorr. Zu Ehren ihrer Namenspatronin tritt jedes Jahr eine Jodlerin im Bräurosl auf. Traditionalisten zieht es hierher, aber auch die homosexuelle Community.

Im Bräurosl feiern am ersten Wiesn-Sonntag Lesben und Schwule. Aber auch an den übrigen Tagen ist das Zelt ein beliebter Treff für Homosexuelle aus München und aller Welt.

Am ersten Wiesnwochenende zeiht es die Gay-Community zum "Schwulen Sonntag" ins Bräurosl.

(Foto: Stephan Rumpf)

Auch Traditionalisten sind bestens aufgehoben in der Bräurosl. Benannt ist das Zelt nach Brauerstochter Rosi Pschorr, deren sagenhafte Schönheit früher die Besucher in das Zelt gelockt haben soll. Zu ihren Ehren leistet sich das Zelt jedes Jahr eine eigene Jodlerin, die den Titel "Bräusosl" bekommt. Auch die Jugend und sehr viele Münchner Firmen feiern hier gerne und ausgelassen.

Seit 1936 ist die Bräurosl in den Händen der Familie Heide. Familientradition hat hier Priorität, Stammgäste sollen jedes Jahr die gleiche, gute Stimmung finden. Nicht gleich geblieben ist auch hier der Bierpreis, dieses Jahr kostet die Maß Hacker-Pschorr 9,80 Euro.

Ins Bräurosl-Zelt passen 6200 Leute, draußen im Biergarten haben nochmal 2200 Platz.

Mehr zu Zelt und Preisen erfahren sie unter www.braeurosl.de.