Wandern

Zum Sitzen im Biergarten ist es noch zu kalt, zum Wandern gerade recht: Der April ist die beste Zeit für Bierwanderungen. Neun Tipps.

Glonn: Öko-Kostprobe

Auf einem 100 Jahre alten denkmalgeschützten Hofgut verwirklichte Karl Ludwig Schweisfurth seine Vorstellung von ökologischer Landwirtschaft in einem ganzheitlichen Sinn. Ackerbau, Viehzucht und Gartenbau, die Lebensmittelherstellung in der hofeigenen Metzgerei, Bäckerei und Käserei - alles wird in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten streng ökologisch betrieben. Das gilt natürlich auch für die Brauerei. Gersten- und Hopfen werden ohne Pestizide und synthetische Düngemittel angebaut, beim Brauprozess wird nichts hinzugefügt oder durch Filtern weggenommen. Wer sich selbst ein Bild davon machen und die naturtrüben Schweinsbräu Biere kosten möchte, kann das mit einer gemütlichen Wanderung verbinden. Vom Gut Sonnenhausen bei Glonn geht es durch hügelige Landschaften vorbei am Steinsee nach Oberseeon. Von dort führt die Tour über Adling zu den Herrmannsdorfer Werkstätten und ihrem Wirtshaus "Zum Schweinsbräu". Nicht nur das Naturerlebnis macht die Wanderung zum gelungenen Ausflug, auch der ökologische Betrieb der Herrmannsdorfer Werkstätten mit ihrer Schweinezucht, Käserei, Gärtnerei und dem Hofmarkt ist sehenswert.

Ausgangspunkt: Gut Sonnenhausen bei Glonn Bier: Schweinsbräu Essen: wechselnde Gericht aus ökologischem Anbau Strecke und Gehzeit: ca. 11,5 km, 3 Std.

Foto: ddp (Symbolbild)

Texte: Lisa Meyer

23. April 2010, 14:47 2010-04-23 14:47:00  ©