Von Susi Wimmer

Ein Mann bedrohte in der Nacht auf Sonntag eine Frau mit einem Messer, bevor er sich an ihr verging. Der Täter konnte unerkannt flüchten.

Eine 49-jährige Münchnerin ist Samstagnacht auf dem Heimweg von der S-Bahn in Aubing von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und brutal vergewaltigt worden. Die Frau erlitt leichte Verletzungen, der Täter konnte unerkannt flüchten.

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Tatort Aubing: die Polizei fahndet nach dem unbekannten Sexual-straftäter. (© Foto: Pixelio)

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Die geschiedene Frau verbrachte nach Angaben der Polizei den Freitagabend mit Freunden. Etwa gegen 1 Uhr stieg sie dann in der Innenstadt in die S 5 in Richtung Gilching.

Die 49-Jährige fuhr bis zur Haltestelle Westkreuz, verließ dort den Zug und machte sich zu Fuß auf den Heimweg an der Aubinger Straße entlang. Gegen 1.30 Uhr hatte sie die Radolfzeller Straße erreicht und befand sich bereits in der Nähe ihrer Wohnung, als sie plötzlich ein Mann von hinten packte.

Mit einer Hand hielt er ihr den Mund zu, mit der anderen setzte er der 49-Jährigen ein Messer an die Kehle. Dann schubste er die eingeschüchterte Frau in ein Gebüsch und verschloss ihr mit einem Klebeband den Mund. Anschließend zog er ihr die Hose aus und verging sich an ihr. Minuten später flüchtete er.

Die Münchnerin, die leichte Verletzungen an den Armen erlitten hatte, lief sofort nach Hause und alarmierte die Polizei. Die Sofortfahndung verlief allerdings erfolglos.

Der Mann ist nach Angaben des Opfers etwa 25 Jahre alt, ungefähr 1,80 Meter groß, er trug eine rot-schwarze Fliegerjacke und eine Baseballkappe und sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Ob er der Frau bereits vom S-Bahnhof aus gefolgt war oder sie später zufällig sah, ist noch unklar.

Hinweise unter Telefon 2910-0.

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(SZ vom 13.8.2007)