| 22.10.2007
14:21 Uhr
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Neue Studie zum Medien- und IT-Standort
München auf Platz eins
München ist nach wie vor IT- und Medienstandort Nummer eins. Das wird laut einer Studie auch so bleiben.
Von Ingrid Schiller
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Mit dem Sitz von zahlreichen Unternehmen der Informations- und Kommunikationsbranche im Großraum hat München seine Spitzenposition weiter ausgebaut.
Foto: ddp
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München hat seine Spitzenposition als Standort für Unternehmen der Informations- und Kommunikationsbranche (IuK)ausgebaut. Das ergab eine Studie der Industrie-und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern und der Landeshauptstadt München, die am Montag vorgestellt wurde. Zum fünften Mal wurden Unternehmen der Region München aus den Bereichen Medien, Computer und Werbung befragt. "In den vergangenen drei Jahren hat sich München als stabiler IuK-Standort erwiesen. Auch künftig bleibt die IuK-Wirtschaft einer der wichtigsten Wachstumsmotoren der Region", freute sich IHK-Geschäftsführer Reinhard Dörfler. Er sieht die Informations- und Kommunikationsbranche als eine gute Mischung aus Neugründungen und Traditionsunternehmen. In der Zeit von 1990 bis 2004 wurden 60 Prozent der Unternehmen gegründet. "Mittlerweile hat der Gründerboom nachgelassen, was eine Indiz für die Konsolidierung ist", so Dörfler. Dennoch stieg die Zahl der Unternehmen seit 2004 um 21 Prozent auf nunmehr 27.386 Firmen. Damit wurden auch mehr Personen angestellt. Ende 2006 waren in der Branche 385.000 Personen beschäftigt, 295.000 davon als Festangestellte. Die meisten Angestellten gibt es im Medienbereich (25,7 Prozent), im Software- und IT-Bereich sind es 22,8 Prozent. Auch der Umsatz stieg in den vergangenen drei Jahren um 5,1 Prozent auf 74 Milliarden Euro an. Verringert hingegen haben sich die Investitionen von 8,7 auf sieben Milliarden. Der Grund: Produktionen werden ins Ausland verlagert. Doch die Firmen bleiben laut Studie zuversichtlich. "In den nächsten drei bis fünf Jahren erwarten 60 Prozent der Unternehmen einen weiteren Aufwärtstrend", so Dörfler. Die positive Grundeinstellung für die Zukunft beeinflusse auch die Personalplanung. Jedes vierte Unternehmen wolle Mitarbeiter einstellen, nur vier Prozent denken an Entlassungen. Damit liege die IuK-Wirtschaft deutlich über dem Niveau der gesamten bayerischen Wirtschaft.
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Im Aufwind befinden sich besonders die Software- und IT-Services sowie E-Commerce-Unternehmen. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich dort seit der vergangenen Untersuchung um 29 Prozent, der Trend zeigt auch weiterhin nach oben. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch auch in dieser Branche: Die Insolvenz von BenQ und die Entscheidung von Infineon, ihre Chips künftig in Asien zu produzieren, führten zu Entlassungen und zu einem Rückgang des Umsatzes. Der Wirtschaftsreferent der Stadt freute sich über das gute Zeugnis, das die Unternehmen der Stadt ausstellen: "Insgesamt sind 95 Prozent der Firmen mit dem Standort München sehr zufrieden oder zufrieden", so Reinhard Wieczorek. Zudem bestehe ein guter Kontakt zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Weniger positiv bewerteten die befragten Betriebe die Büro- und Gewerbemieten, Gewerbesteuer und Personalkostenniveau. (sueddeutsche.de)
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09.02.2010 17:26
metropolit
Wenn man diesen Satz liest: "Der typische Charakter des größten Münchner Marktes soll erhalten bleiben, gleichzeitig soll das Gesicht des bisherigen Marktes.. mehr....
Zu: Generalsanierung des Viktualienmarkts
09.02.2010 16:55
junk_deluxe
aber eine lustige bar, in die ich mich immer reinsetzen könnte ist das "eat the rich", seit vielen jahren ein klassiker - leider wohne ich nicht in der nähe.. mehr....
Zu: Verzweifelt gesucht: Bars mit Seele
09.02.2010 14:47
heissgu
Wer die Geschichte ein wenig verfolgt und sich die Mühe gemacht hat, den Stadtratsbeschluß hierzu vom vergangenen Herbst zu lesen, dem fällt sofort auf, daß.. mehr....
Zu: Umzug in Untersendling