Altstadt Feuerwehr befreit Hund aus heißem Auto

Sieben Stunden lang war das Tier in dem Wagen am Salvatorplatz gefangen. Grund dafür war ein Missverständnis zwischen seinen Besitzern.

Von Martin Bernstein

Sieben Stunden lang musste am Montag ein Hund in einem Auto schmoren, ehe Feuerwehrleute ihn mit einem gezielten Schlag gegen die hintere linke Heckscheibe des Wagens befreien konnten. Schuld war das Besitzerpärchen des Tiers, das am Morgen offenbar kräftig aneinander vorbeigeredet hatte.

Während der 37 Jahre alte Halter nämlich glaubte, seine Freundin werde den im Parkhaus am Salvatorplatz abgestellten VW Polo (und mit ihm den Hund) kurz darauf übernehmen, fuhr die Frau mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause. Sie dachte ihrerseits, ihr Freund habe den Hund mit ins Büro genommen. Und so kam es, dass sich sieben Stunden lang niemand für das Tier zuständig fühlte. Zwar stand das Auto im Schatten und auch die Fenster waren einen Spalt breit offen, doch im Auto stieg die Temperatur auf deutlich mehr als 30 Grad.

Ein 47 Jahre alter Parkwächter wurde auf den armen Hund und dessen Misere aufmerksam. Er rief Polizei und Feuerwehr. Nach seiner Befreiung schnappte das Tier erst einmal nach Luft und wurde dann mit Wasser versorgt. Auf der Altstadtwache gab es viele Streicheleinheiten - und am Abend dann den Auftritt des sichtlich zerknirschten Herrchens. Überglücklich, dass sein Hund keinen größeren Schaden davongetragen hatte, dankte der 37-Jährige den Einsatzkräften.

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