"Flash Box" heißt Münchens neuester Club. Angesiedelt ist er mitten im "Bermuda-Dreieck", neben den beliebten Locations "Schnelle Liebe", "Erste Liga" und "Pimpernel".
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Foto: istock
Das Glockenbachviertel galt in den fünfziger Jahren als wilde Rock' n' Roll-Hochburg, als Glasscherbenviertel. Inzwischen ist der Stadtteil so beliebt und trendy geworden, dass ein paar alteingesessene Bewohner einen derb-deftigen Aufkleber, der dort inzwischen jeden Straßenlaternenmast ziert, kreierten: "Willkommen im Viertel, Ihr Arschlöcher!"
Und während einige Münchner angenervt protestieren oder gleich wegziehen, gibt es immer noch genug Kapazität für neue Läden: Der definitiv schönste Neuzugang ist Flash Box - ein Kleinod an Club, das an diesem Wochenende neueröffnet. Direkt im Herzen des Szeneviertels - neben den beliebten etablierten Diskotheken Erste Liga und Pimpernel - in der Thalkirchner Straße 10 angesiedelt, bietet Flash Box etwas, das es so in München noch nie gab: Der weiße Club ist eine schöne Projektionsfläche für alles im Kulturbereich - vor allem für Kunstveranstaltungen, Modenschauen und an Samstagen für entspannte Parties.
Dafür bürgt Betreiber Nick Valerio Mannu mit seinem Namen. Und den hat er sich in München mit seinem ehemaligen Club Funky Kitchen und seinem MC Mueller gemacht. Mannu hat den Anspruch, etwas in München zu bewegen, die Szene zu bereichern. Und er war seiner Zeit immer voraus: Das Funky Kitchen in der Blumenstraße war in der Innenstadt der erste Club mit überdimensionierter Diskokugel und Design im Retro-Stil, ein Rezept, das viele später kopiert haben.
"Nun will ich einen Schritt weitergehen", sagt Mannu, der Flash Box zusammen mit Thorleif Griess-Nega betreibt, "ich bin älter geworden, und es geht deshalb im neuen Laden nicht mehr nur um Tanzen, sondern auch verstärkt um Kunst und Kultur. Ich würde Flash Box als "Boutique Club" bezeichnen, in Anlehnung an den Begriff "Boutique Hotel"." Die Flash Box ist ein Schmuckstück, die Optik anspruchsvolles Design auf 180 Quadratmetern Fläche: Puristisch in Weiß, für die Bar wurde das Holz einer 200 Jahre alten Scheune verwendet, das mit Edelstahl verziert wurde.
Die erste Ausstellung hat hier die Fotografin Hadley Hudson in Szene gesetzt: Bilder von starken und schönen Frauen auf Nachtleben-Exkurs. Neben der Fotogalerie gibt es eine LED- Wand, die mit Bildern oder Filmen bespielt werden kann. Eine Bereicherung für das Viertel allemal!
Flash Box, Thalkirchner Straße 10, freitags Clubabend, sonst wechselnde Veranstaltungen.
(SZ vom 18.06.2009)









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Wie münchnerisch sind Sie?
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09.02.2010 17:26
metropolit
Wenn man diesen Satz liest: "Der typische Charakter des größten Münchner Marktes soll erhalten bleiben, gleichzeitig soll das Gesicht des bisherigen Marktes.. mehr....
Zu: Generalsanierung des Viktualienmarkts
09.02.2010 16:55
junk_deluxe
aber eine lustige bar, in die ich mich immer reinsetzen könnte ist das "eat the rich", seit vielen jahren ein klassiker - leider wohne ich nicht in der nähe.. mehr....
Zu: Verzweifelt gesucht: Bars mit Seele
09.02.2010 14:47
heissgu
Wer die Geschichte ein wenig verfolgt und sich die Mühe gemacht hat, den Stadtratsbeschluß hierzu vom vergangenen Herbst zu lesen, dem fällt sofort auf, daß.. mehr....
Zu: Umzug in Untersendling