Erst drei, dann vier, dann fünf: Wegen des riesigen Andrangs baut das Fanfest noch eine weitere Großleinwand auf.
Die beiden Herren können sich weiter freuen: Jetzt können sie mit 85.000 anderen Fans die Spiele feiern.
"Der Fußball-Hype beim Fanfest im Olympiapark geht weiter!" - so jubeln die Olympiapark-Betreiber. Zu Recht: Zum Viertelfinalspiel am kommenden Freitag wird im Olympiastadion noch eine Videowand aufgebaut. Sie misst übergroße 70 Quadratmeter, wird eigens aus Paris angefahren und wird auf dem Rasen in Richtung der Haupttribüne aufgestellt.
Mit der bereits zum Achtelfinale errichteten 45-Quadratmeter-Wand können nun etwa 50.000 Fans das Spiel Deutschland-Argentinien im Stadion sehen. Daneben bleiben die drei Videowände am Eingang der Olympia-Schwimmhalle, auf der Liegewiese und auf der Bühne im Olympiasee - die maximale Kapazität beim Fanfest steigt damit auf etwa 85.000 Besucher.
Das Olympiastadion dient dabei als "Überlaufbecken": Ab einer bestimmten Besucherzahl werden die Besucher am 30. Juni ins Stadion umgeleitet. Dort gibt es wie auf dem Fanfest auch freie Platzwahl und die Stadion-Kioske versorgen die Fans mit dem üblichen Angebot an Speisen und Getränken.
Die Regelung, dass jeder Besucher einen halben Liter eigenes Getränk in einer Plastikflasche mitbringen darf, gilt auch für das Stadion. Behinderte Besucher erreichen das Public Viewing im Olympiastadion über das kleine Marathontor und erhalten spezielle Plätze in der Arena.
Der Eintritt zum Fanfest ist frei.
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