Wegen versuchten Mordes sollen drei Schweizer Schüler nach einem Gewaltexzess vor Gericht kommen. Der gesamte Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
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Am Sendlinger Tor passierte der brutale Gewaltexzess. Foto: dpa
Der Prozess gegen drei jugendliche Schläger aus der Schweiz wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung wird in München unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das teilte das Oberlandesgericht (OLG) München am Mittwoch mit.
Die zur Tatzeit 16 Jahre alten Schüler sind angeklagt, Ende Juni in der Innenstadt fünf Menschen grundlos niedergeschlagen zu haben. Der Ausschluss der Öffentlichkeit gilt dem OLG zufolge für die gesamte Gerichtsverhandlung einschließlich der Urteilsverkündung. Das Gericht wird voraussichtlich nicht vor Mitte Dezember über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.
Die jungen Männer, die in Untersuchungshaft sitzen, besuchten vor der Attacke in Küsnacht bei Zürich eine Weiterbildungs- und Berufswahlschule. Ende Juni waren sie dann auf Klassenfahrt in München. Das Trio soll am Tattag Alkohol getrunken und Marihuana geraucht haben und dann ohne jeden Anlass losgeprügelt haben.
Zwei der Angeklagten sind Schweizer, einer hat einen slowenischen Pass. Die Familienverhältnisse werden als geordnet beschrieben. Allerdings sind alle drei bereits straffällig geworden. In Deutschland müssen sie nun mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren rechnen.
(sueddeutsche.de/wib)




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