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Nikolaushelfer verprügelt Kinder
Böse Bescherung
08.12.2006, 12:00
Mal heißt er Krampus, mal Knecht Ruprecht, mal kommt er in Weiß, mal in Schwarz, mal in brauner Kutte. In München verprügelte der Nikolaushelfer die Kinder seiner Auftraggeber. (Foto: dpa)
Im Norden nennt man ihn Knecht Ruprecht, im Süden Krampus: In alter Tradition hat der Nikolaus einen Helfer dabei, der die bösen Kinder mahnen soll, bevor er die Geschenke für die lieben auspackt.
Wahrlich die Rute aus dem Sack gelassen hat jetzt ein frisch engagierter Krampus im Münchner Stadtteil Hasenbergl: Er verprügelte die Kinder der Familie, die ihn zum Nikolausabend eingeladen hatte.
In einem Supermarkt hatten die Eltern das Nikolaus-Angebot als Aushang entdeckt. 40 Euro sollte der Spaß kosten, den Nikolaus samt Anhang nach Hause kommen zu lassen.
Seinen Begleiter hätte der Nikolaus aber besser zu Hause gelassen: Mit seiner Route schlug der Krampus auf den 12-jährigen Sohn der Familie ein, bis er sich vor Schmerzen krümmte. Erst zu diesem Zeitpunkt bemerkten die Eltern den Ernst der Lage.
Der Junge hatte sich offenbar über den Helfer lustig gemacht. Der hatte zunächst die sechsjährige Tochter der Familie auf den Oberschenkel geschlagen und sich dann dem Bruder zugewandt. Mit Verdacht auf Nierenversagen, Striemen am Bauch und einem Schock musste der Junge ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der Nikolaus war von dem Ausrasten seines dunklen Helfers überrascht: Zur Rede gestellt, schlug er vor, die 40 Euro zurückzuzahlen. Er werde den Krampus sofort entlassen.
Der Familienvater, der den Auftritt auf Video aufgenommen hatte, rief nach dem Vorfall zunächst eine Münchner Zeitung und erst dann die Polizei an. Die erstattete Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.
Bei der Vernehmung am Donnerstag gab es noch eine Überraschung: Der vermummte Krampus entpuppte sich als Frau. Die 48-jährige Verwaltungsangestellte hatte den Job beim Nikolausdienst zum ersten Mal übernommen.
Sie habe sich darüber geärgert, dass der Junge über ihren Auftritt gelacht habe und deshalb zugeschlagen, sagte sie der Polizei. "Sie hat aber eingesehen, dass sie einen Fehler gemacht hat", so Polizeisprecher Andreas Ruch.
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20.11.2009 18:56
U.T.
Den höheren Anteil bestreitet niemand, falls Ihnen das aufgefallen ist. Sie argumentieren in's Leere. Die GRÜNDE sind aber breiter gefächert, als Sie das.. mehr....
Zu: Prügel-Sprayer uneinsichtig
20.11.2009 18:48
bollizei_1
es ist fakt dass Straftaten überdurchschnittlich oft von Leuten "mit Migrationshintergrund" begangen werden. Dass muss auch so gesagt werden dürfen! alles.. mehr....
Zu: Prügel-Sprayer uneinsichtig
20.11.2009 18:42
U.T.
Na und? Der andere Täter ist offensichtlich Deutscher. Und da sie es gemeinsam machten, scheint der MGH des Ünal B. per se nicht der grundlegende Faktor. .. mehr....
Zu: Prügel-Sprayer uneinsichtig