Es hätte eine glanzvolle letzte Sendung für Thomas Gottschalk werden können. Doch die Quoten waren mau - und nun gibt es auch noch einen Schummelvorwurf. Hat der Wettkönig gemogelt?
Es hätte ein brillanter Abschied von Wetten, dass ..? werden sollen, doch die letzte reguläre Sendung unter der Moderation von Thomas Gottschalk geriet zu einem Reinfall: Zum einen kam es zu einem betrüblichen Rekord. Nur 7,38 Millionen Zuschauer sahen die ZDF-Samstagsabendshow. So wenige Zuschauer hatte die Sendung in ihrer 30-jährigen Geschichte noch nie. Und damit nicht genug, nun wurden auch noch Schummelvorwürfe laut. Denn in einer Wette soll ein Kandidat seiner Partnerin die richtige Lösung zugeflüstert und auffällig geräuspert haben. Thomas Gottschalk selbst will nichts gemerkt haben.
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Die Wette - harmlos und ein wenig dämlich von der Art, wie sie in dieser Show gewohnt und gewollt sind - ist schnell erklärt: Ein Kandidat hört über Kopfhörer einen Song, wippt die Musik mit seinen Schultern mit. Seine Partnerin, die ihm im Rücken steht, soll lediglich aufgrund des Schulterzuckens das richtige Lied erraten. Ausgedacht haben sich diese Wette Malte Poppinga und Julia Thiele. Doch geübt hatten sie offenbar nicht ausreichend.
Bereits den dritten Titel erkannte die Frau in Poppingas Rücken nicht - und beim vierten Song ("Pretty Woman") wirkte sie zunächst wieder ratlos, wollte auf das falsche Lied tippen. Doch dann kam es anders: Poppinga drehte sich um, räusperte sich und flüsterte etwas, das laut Aufzeichnungen tatsächlich "Pretty" hätte heißen können. Daraufhin wollte die Ratefrau nochmal den Anfang des Liedes - Gottschalk willigte ein. "Nochmal, dann weiß sie's", erklärte der Schulterzucker. Er sollte Recht behalten: Im zweiten Anlauf erkannte seine Partnerin den Titel auf einmal zweifelsfrei.
Das alles weckt Erinnerungen an den größten Schummelskandal in der Geschichte der einstigen ZDF-Vorzeigeshow. So hatte sich 1988 Titanic-Chefredakteur Bernd Fritz als Thomas Rautenberg in die Sendung geschmuggelt und behauptet, die Farbe von Buntestiften an ihrem Geschmack erkennen zu können. Was er tatsächlich tat: Er linste unter seiner Augenabdeckung hindurch.
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Kanzlerin Merkel und die Macht
aber Vorkommentator "Olaf Henkel" nimmt mir quasi alle Worte aus dem Mund. Besser hätte ich es nicht auf den Punkt bringen können. Danke dafür!
PS: Sie sind hoffentlich nicht dieser Hans-Olaf Henkel, der als Geist des "Ex-BDI-Präsidenten jede 2 1/2te Talkshow bevölkert?? Auf diese Ansammlung von Blüms, Süßmuths, HAhnes, Sinns und Konsorten passt ihr Kommentar nämlich mindestens zu 80%!
Zum Glück wird man zum Ansehen noch nicht gezwungen. Nächste Horror-Vorstellung und Bestätigung auch der übelsten Befürchtungen: "Hart, aber fair" am morgigen Mittwoch abend.
den alten Knaben abzuservieren - was der seinen Zuschauern zumutet, ist unterste Schublade. Ein Reifen-leckender Typ bringt es auf den Punkt: geschmackloser gehts nicht mehr. Sogar meine Enkel - 9 und 12 Jahre alt - haben nach der Zahnpaste abgeschaltet! Das will was heißen...
Ich bin ein alter Fan von Wetten Dass. Aber, was hier geboten wurde, war wirklich zum Gähnen. Der Einstieg mit Desiree Nick und einem Adeligen aus der dritten Liga war zäher als zäh. Nur Gequatsche und Gesülze. Frau Nick drückte das Ganze auf Jungleniveau. Das war der Zeitpunkt um abzuschalten. Ich hielt es einfach nicht mehr aus.
30 Lieder, das ist eh ein Witz. Und wenn man jetzt noch zwischen linker und rechter Schulter unterscheidet, so wie bei "Lang" und "kurz" im Morsecode, dann kann der Typ ihr sogar die Titelnamen mittels code sagen. Linkes Schulterblatt zuckt bei "kurz", rechtes bei "lang", oder ein vergleichbarer selbst definierter Code. Bei gerade mal 30 Titeln kein Problem.
Nein, das war keine Wette, das war ein Witz. Und die ZDF-Verantwortlichen merken es nicht einmal.
...ging es nicht mehr. Habe mich schon während der Sendung gewundert, dass hier kein Schiedsrichter (oder so) das aufklärte. Da unterstell ich Gottschalk nicht mal Absicht. Aber sonst sind auch immer Prüfer da, die z.b. beim umdrehen der Eier die Anbzahl mitzählten.
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