Quotentief bei Sky 0,00 Millionen wollen Harald Schmidt sehen

Für den Bezahlsender Sky sind die Quoten der "Harald Schmidt Show" nach eigenem Bekunden "nicht relevant". Wie angenehm für den Entertainer: Der Marktanteil fiel bei seiner dritten Sendung unter den noch messbaren Bereich.

"Ich mache die Sendung in erster Linie für mich", hatte Harald Schmidt die sinkenden Quoten bei Sat 1 und den darauf folgenden Wechsel ins Pay-TV kommentiert. Nun sieht es so aus, als würde das Publikum ihm den Wunsch bald erfüllen: Nicht einmal mehr 5000 Leute sahen am Donnerstagabend die "Harald Schmidt Show" bei Sky Hits, meldet das Portal Meedia. Die offizielle Zuschauerzahl für die dritte Sendung Schmidts bei dem Bezahlsender lag dadurch bei 0,00 Millionen, der Marktanteil damit bei 0,0 %. Und das, obwohl das Format für die etwa drei Millionen Sky-Nutzer kostenlos empfangbar ist, ganz gleich, welches Paket sie abonniert haben.

Allerdings war durch den Wechsel zum Bezahlsender ein deutlicher Quotenrückgang vorherzusehen. Dass die "Harald Schmidt Show" aber so wenige Zuschauer bei Sky überzeugte, überrascht.

Zumal von Seiten des Pay-Kanals am Tag nach der ersten Sendung zunächst positive Nachrichten gekommen waren: "Wir sind sehr zufrieden mit dem gestrigen Start", sagte ein Sprecher. "Die Harald Schmidt Show erzielte gestern Abend auf Sky Hits auf Anhieb eine Nettoreichweite von 60.000 Sehern." Seit dieser ersten Sendung sind die Zuschauerzahlen nun aber so rapide zurückgegangen, dass die "Harald Schmidt Show" in der Quotenwertung überhaupt nicht mehr auftaucht.

Der Sender stellte sich hinter den Entertainer, der als neues Gesicht von Sky vermarktet wird: "Quoten sind für uns nicht relevant. Wichtig ist, dass Schmidt eine gute Sendung macht, die dazu beiträgt, dass die Kundenzufriedenheit bei Sky erhöht wird", sagte ein Sprecher zu Spiegel Online.

Quotengewinner war am Donnerstagabend der Staffelauftakt der RTL-Actionserie "Alarm für Cobra 11". Wie sich RTL am nächsten Samstagabend schlagen wird, darf mit Spannung erwartet werden - dann steigt ein anderer Alt-Entertainer in den Ring: Thomas Gottschalk versucht sich in der Castingshow "Das Supertalent" an der Seite von Dieter Bohlen und Michelle Hunziker.