Höhenflug bei Kabel eins: Der Privatsender gewinnt ständig Publikum hinzu. Die Sitcom Two and a Half Men ist ein wichtiger Grund.
Sie sind laut, versoffen, faul, tollpatschig - und zählen in bitteren Krisenzeiten doch zu den wichtigsten Figuren der deutschen Fernsehbranche. Davon wissen die Leute beim kleinen Münchner Privatsender Kabel eins einiges zu erzählen.
Harte Männer aus der Sitcom: Charlie Sheen (links), Jon Cryer (rechts) und August T. Jones. (© Foto: Warner Brothers Entertainment Inc)
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Ohne die kumpelhafte Unterstützung von Charlie Sheen, Jon Cryer und Steppke Angus T. Jones aus der Sitcom-WG Two and a Half Men wäre Jürgen Hörner sicherlich nicht so erfolgreich: In der ProSiebenSat1-Sendergruppe, die es geradezu liebt, ihre Spitzenmannschaft auszutauschen, gilt er als Mann, dem viele noch vieles zutrauen.
Der Kabel-eins-Boss hat gut lachen - und der Applaus kommt nicht wie bei Two and a Half Men vom Band. Gerade mal etwas mehr als ein Jahr im Amt, hat sich Hörner Respekt verschafft - intern wie extern. Beim Zweitliga-Sender war er Anfang 2008 auf Guido Bolten gefolgt, der Sat1-Chef werden durfte. Mitte Januar aber musste Bolten seinen Sessel schon wieder räumen - unter anderem wegen einiger dramatischer Flops (Kerner).
Hörners Bilanz dagegen ist - wenigstens unterm Strich - makellos.
Sender mit der Goldkante
"Wenn das so weitergeht, werden wir 2018 Marktführer", scherzt er. Nur zum Spaß hatte Hörner sich von seinen Quotenexperten einmal ausrechnen lassen, wohin die Reise führen könnte - wenn es mit den monatlichen Marktanteilszuwächsen für den früher oft belächelten Sender mit der Goldkante ("Die besten Filme aller Zeiten") weitergeht wie bisher.
2009 fuhr Hörner mit einem Jahresmarktanteil von 6,1 Prozent bei den für die Werbewirtschaft so wichtigen 14- bis 49-Jährigen den besten Wert seit Sendergründung 1992 ein. "Unter den großen deutschen Fernsehsendern erzielten wir das dynamischste Wachstum", freut sich der TV-Manager. Um 0,6 Prozentpunkte hatte Kabel eins gegenüber dem Vorjahr zugelegt - ein Wachstum von fast elf Prozent. Zum Vergleich: Nur Marktführer RTL wirtschaftete mit einem Zuwachs von 1,2 Prozentpunkten auf einen Jahresschnitt von 16,9 Prozent besser.
Mission: sechs Prozent
"Der Erfolg hat uns in der Höhe schon überrascht, das Ergebnis konnte man zu Jahresbeginn nicht vorhersehen", bemüht sich Hörner um Bescheidenheit. Schon im Februar 2009 lag Kabel eins knapp unter der Sechs-Prozent-Marke. Da lief Hörner stolz über die Flure und rief seiner Mannschaft zu: "Fast geschafft!" Immerhin galt es, einen Auftrag zu erfüllen.
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Abgesagter Christopher Street Day in Kiew
Natürlich lüftet der beflissene Bildungsbürger seinem Kopf bei einem Spaziergang. Wobei auch sonst. Dabei könnte er in jeder Fölge des "King of Queens" mehr über sein borniertes Leben erfahren , als bei einem Spaziergang mit leerem Blick über den See.
Lang lebe Artie!
Den BMI als Maßeinheit für Fettleibigkeit anzuführen, ist nicht unbedingt zielführend. Rein aus dem Verhältnis Körpergröße zu Masse ist der Zustand der Masse nicht erkennbar. Deshalb hat der BMI als Index längst verloren.
Laut BMI wären z.b. viele Leistungssportler nicht tauglich für den Polizeidienst...
Und was Sitcoms angeht: Wenn sie sich das Publikum nachmittags um 14 anschauen, dürfte ihre Einschätzung recht nahe rankommen. Abends um 19 Uhr aber sicher nicht. Es gibt auch viele Berufstätige, die sich nach dem stressigen Job davon berieseln lassen. Und das sind nicht nur Geringverdiener.
Wobei es meiner Meinung nach eh falsch ist, einfach das gesamte Genre zu verteufeln. Es gibt halt wie überall gute und schlechte Ware. Und über Geschmack läßt sich letztlich eh nicht streiten.
dann erklären Sie mir mal genau, wer Sitcoms schaut.... Nachmittags um 13Uhr, vor der Glotze sitzend... Wer da Fernsehen schaut, der kann nicht glücklich sein.
und bei einem Spaziergang das Hirn zu lüften?
Die Fettleibigkeit (Bodymassindex 30+) in den USA liegt im Schnitt bei 24% (Extreme: Missouri bei 34%, Colorado 19%), in Deutschland bei 22.5% (in Bayern übrigens bei 27%...da sage noch einer etwas über die fetten Amerikaner..., wobei der Anteil der Übergewichtigen [BMI 26-29] immerhin um einiges geringer ist als in den USA).
Und woher kommt's? Genau TV. Und Bier und Wurst und anderen Fastfood.
(Fettleibigkeit in der Schweiz übrigens: 9.8% (2009), in Frankreich 5.2% (2007)).
@cj_calva: Und wer solche dummen Kommentare abgibt, beweist, dass es für Niveau keine Untergrenze gibt.
Paging