Pressebilder als AquarelleWas vom Tage übrig bleibt

Wladimir Putin, ein verzweifelter Bastian Schweinsteiger oder die Überreste eines Baby-Mammuths - jeden Tag schafft es ein Pressefoto auf die Seite eins der Süddeutschen Zeitung. Eine Künstlerin hat diese Bilder als Aquarell nachgemalt.

Wladimir Putin, ein verzweifelter Bastian Schweinsteiger oder die Überreste eines Baby-Mammuths - jeden Tag schafft es ein Pressefoto auf die Seite eins der Süddeutschen Zeitung. Eine Künstlerin hat diese Bilder als Aquarell nachgemalt.

Pressefotos als Aquarell: dieses Projekt betreibt Maria Lentzen seit Oktober 2011. Der Anreiz dazu, so sagt sie, sei "die Reichhaltigkeit der Themen". Das Titelbild versteht sie als Foto, das "das Geschehene des vergangenen Tages bündelt".  Mit ihren Aquarellen will sie dieses Zeitgeschehen "auf ihre Art dokumentieren". 

24. Oktober 2011, Van, Türkei

Ein Überlebender des Erdbebens im türkischen Van wartet am 24. Oktober 2011 darauf, aus den Trümmern befreit zu werden - auf seiner Schulter die Hand eines Toten. Der Junge erlag später im Krankenhaus ebenfalls seinen Verletzungen.

Bild: REUTERS/Maria Lentzen 19. Oktober 2012, 12:322012-10-19 12:32:11 © Süddeutsche.de/dho