CSU-Sprecher Strepp tritt zurueck

Der Anruf beim ZDF durch CSU-Pressesprecher Hans Michael Strepp war nicht der erste Versuch, Einfluss auf deutsche Journalisten zu nehmen. Wie sich die Politik schon früher bei Medien eingemischt hat - in größeren und kleineren Affären, die ans Licht gelangten.

Ein verhängnisvoller Anruf: Der CSU-Sprecher Hans Michael Strepp tritt zurück, weil er telefonisch versucht haben soll, einen Fernsehbericht der ZDF-"heute"-Redaktion über den bayerischen SPD-Parteitag mit der Kür des Spitzenkandidaten Christian Ude zu verhindern.

Das weckt Erinnerungen an frühere Episoden von Einflussnahmen auf Journalisten - in größeren und kleineren Affären.

Im Bild: CSU-Sprecher Michael Strepp mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer im September 2012

Bild: dapd

25. Oktober 2012, 16:25 2012-10-25 16:25:05  © Süddeutsche.de/ihe/vks/woja

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