Kinder, Kalorien und perfektes Marketing: Der Fast-Food-Laden McDonald's schafft, wovon andere träumen. Seine Produkte sind als unvergleichliches Geschmacks-Erlebnis in den Kundenköpfen verankert. Die WDR-Dokumentar-Filmer Jochen Taßler und Jochen Leufgens haben Produkte und Firmenpolitik des multinationalen Konzerns untersucht. Mit vernichtendem Ergebnis.
Ernährung als große Spaßveranstaltung, Essen als Gesamterlebnis und ein einzigartiger Geschmack als Markenversprechen: McDonald's ist der unangefochtene Gigant der Fastfood-Industrie und schafft es, allein in Deutschland täglich 2,7 Millionen Kunden in die Filialen zu locken.
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In vier Kategorien haben die Doku-Filmer McDonald's überprüft: Geschmack, Verführung, Bekömmlichkeit und Fairness. Ihr Ergebnis ist enttäuschend. (© dpa)
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Obwohl sich die Mehrzahl der Konsumenten darüber im Klaren ist, dass die Produkte weder gesund noch außerordentlich günstig sind, sind die Restaurants stets voll. BigMac und Pommes gehen anscheinend immer. Das Food-Marketing hat das nahezu Unmögliche geschafft: ungesunde Produkte und uniformer Geschmack sind als ultimatives Erlebnis in den Köpfen verankert. Knapp 1400 Filialen mit drei Milliarden Euro Umsatz alleine in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache.
In vier Kategorien haben die WDR-Dokumentar-Filmer Jochen Taßler und Jochen Leufgens nun McDonald's überprüft. Das Ergebnis ist vernichtend. Geschmack? Enttäuschend. Verführung? Raffiniert. Bekömmlichkeit? Gering. Fairness? Unzureichend.
Hunderte Testesser, Lebensmittellabore und Psychologen
Aufwändig haben die Doku-Filmer recherchiert: Hunderte Testesser wurden befragt, Kinder mit Eye-Tracking und Gehirnstrommessungen vor Happy-Meals gesetzt, Ernährungspsychologen zur großen Verführung interviewt. Sie überprüften, wo die Produkte hergestellt werden, die in der Werbung als aus urtümlichen Landwirtschaft und von glücklichen Kühen stammend verkauft werden. Außerdem verraten Lebensmittelanalysen, was tatsächlich in den Burgern der weltweit führenden Fastfood-Kette steckt.
Das vernichtende Ergebnis: Beim Blind-Test schmeckt McDonald's nicht, die Produkte sind wahre Kalorienbomben und enthalten kaum Ballaststoffe, das Marketing will Kinder mit den Happy-Meals möglichst früh an den typischen McDonald's-Geschmack gewöhnen und die Produkte stammen aus kaum überprüften Landwirtschafts-Betrieben.
Aber warum ist McDonald's Marktführer? Was finden gerade Kinder an McDonald's so toll? Wie transparent ist die Herkunft der Produkte tatsächlich? 2011 wurde McDonald's zu einem der Top-Arbeitgeber in Deutschland gekürt - wie sehen die Arbeitsbedingungen tatsächlich aus? "Der McDonald's-Check" schaut in einzelnen Filialen hinter die Kulissen und verfolgt den Weg vom Burger zurück bis in den Tierstall.
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Völlig zu Recht haben Sie negative Bewertungen für Ihren Post bekommen! Wo käme man denn hin, wenn man neuerdings dem Einzelnen überlassen wollte, das zu tun, was er möchte??? Diese völlig überschätzte Freiheit des Individuums.
Also, nun, bitte schauen Sie konzentriert auf das gleich erscheinende Pendel und wiederholen Sie:
"Ich gehe nicht zu McDonalds"
"Wir gehen nicht zu McDonalds"
"McDonalds ist ungesund"
"Wer zu McDonalds geht ist dumm"
"Wer nicht zu McDonalds geht ist klug"
"Ich bin klug"
"Ich gehe nicht zu McDonalds"
"Wir gehen nicht zu McDonalds"
...
Super Size Me ist wirklich einer der schlechtesten Filme der Welt. Da isst ein Typ 3 MAL PRO TAG bei McD, stellt jegliche sportliche Betätigung ein und, o Wunder, er nimmt zu und bekommt gesundheitliche Probleme.
Ich möchte ja wirklich nicht die Qualität von McD verteidigen, aber wenn jemand 3 mal pro Tag Schnitzel mit Pommes und Cola zu sich nimmt, sind die Folgen wohl ähnlich. All das McD anzulasten ist einfach nur unseriös.
.... des wird man so nicht sagen können. Die Firmensprecher halten sich an die vorgegeben Sprachregelung. Schön smart, mit der nötigen coolnis, die man halt so braucht. Man kann nicht kritisch genug sein!!!!!
Hierzulande ist McDonald's leider viel zu etabliert und Alternativen können offensichtlich kaum Fuß fassen... mit Burger King hat man dann auch nicht gerade das gelbe vom Ei.
Eigentlich würde ich mir Wendy's und Five Guys und sowas wünschen weil der McWürg hier in Deutschland meiner persönlichen Meinung nach wirklich nicht gut ist und in den USA würde sich sowieso kein normaler Bürger jemals in einem McDonald's erwischen lassen - so schön und luxuriös sind die nur hierzulande.
Selbstkasteiung ist das Zufügen von Schmerzen an sich selbst.
Mir tut es nicht weh und es ist mir nicht unangenehm, wenn ich einen BigMac esse. Bei den Fritten schon, aber dann lasse ich die eben weg, auch wenn es sie für ein paar Cent dazu gibt.
Sie mögen es nicht - essen Sie es nicht, aber lassen Sie bitte die anderen Leute in Frieden, die Ihre Meinung nicht teilen.
Machen Sie doch eine Kette mit frischem Obst und Gemüse auf, von glücklichen polnischen Erntehelfern gepflückt und in artgerecht gehaltenen Leiharbeitern geschnippelt!
Eine sehr beliebte Sandwich-Kette hat damit weltweit auch großen Erfolg!
Paging