Kurt Kister wird von Januar 2011 an neuer Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung. Er tritt damit die Nachfolge von Hans Werner Kilz an.
Der Herausgeberrat der Süddeutschen Zeitung hat am Mittwoch die künftige Chefredaktion der SZ benannt. Demnach soll Kurt Kister, 52, zum 1. Januar 2011 Chefredakteur der Zeitung werden. Wolfgang Krach, 47, als Stellvertreter und Heribert Prantl, 56, Ressortleiter Innenpolitik, als Mitglied der Chefredaktion werden die Führung der Redaktion vervollständigen.
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Kurt Kister, künftiger Chefredakteur der "Süddeutschen Zeitung". (© Schellnegger)
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Kister folgt Hans Werner Kilz, 66, der seit 1996 die Redaktion der SZ leitet und Ende des Jahres ausscheiden wird. Kurt Kister ist seit 1983 Redaktionsmitglied der Süddeutschen Zeitung. Er begann als Reporter und Kommentator im innenpolitischen Ressort und ist seit 2005, gemeinsam mit Wolfgang Krach, stellvertretender Chefredakteur. Davor hatte er in der Redaktion verschiedene leitende Positionen inne, etwa in der Außenpolitik, auf der Seite Drei sowie in den Büros in Washington, Bonn und Berlin.
"Wir freuen uns, mit Herrn Kister aus den eigenen Reihen einen der renommiertesten deutschen Journalisten für die Position des Chefredakteurs der Süddeutschen Zeitung gewonnen zu haben", erklärt Johannes Friedmann, Vorsitzender des Herausgeberrats. "Er steht, ebenso wie Wolfgang Krach und Heribert Prantl, beispielhaft für die hohen Qualitätsansprüche, die innere Stärke und die Kontinuität dieser Redaktion."
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(SZ vom 01.07.2010/berr)
Abholzungen im Amazonas-Gebiet
...allein es fehlt mir der Glaube, dass Herr Kister die SZ weniger unerträglich machen wird als in den letzten paar Jahren.
Kurt Kister ist bestimmt keine schlechte Wahl, aber wenn man mit Heribert Prantl den derzeitigen Top-Journalisten Deutschlands in den eigenen Reihen hat, dann verstehe ich nicht, weshalb man diesen Mann in der zweiten Reihe stehen lässt.
Das ist ungefähr so, als hätten Rudolf Augstein oder Henri Nannen nur die zweite Geige gespielt. Oder hat etwa auch bei der Süddeutschen Zeitung schon die Praxis der deutschen Fußball-Nationalmannschaft abgefärbt, wo man auch Philipp Lahm zum Kapitän machte, obwohl Bastian Schweinsteiger die Regie führt.
und alles Gute. Journalismus ist ein wichtiges Gut in einem demokratischen Staate.
so lange es nicht Heribert geworden ist.
Mit Kurti ist wenigstens mehr Ausgewogenheit garantiert.
Es muss natürlich AVATAR heißen!
Paging