Expansion von "Breitbart" Warten auf den Sturm

Zeichen des Entsetzens: Stephen K. Bannons Berufung zum Chefstrategen im Weißen Haus löste im November auch in Los Angeles Proteste aus.

(Foto: David McNew/AFP)

Die rechte US-Website "Breitbart" will nach Deutschland kommen, heißt es. Aber wann genau? Und in welchem Umfang? Vage zu bleiben gehört zur Taktik des umstrittenen Mediums.

Von Benedikt Frank

Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gefällt sich eine Nachrichtenseite in der Rolle des Königsmachers: Breitbart News. Das Portal hatte mit zum Teil haarsträubenden Geschichten den Wahlkampf des künftigen Präsidenten unterstützt - dieser hat sich bei Breitbart-Chef Stephen K. Bannon dafür bedankt, indem er ihn zum Chefstrategen für die Präsidentschaft machte. Und noch eine Nachricht ging schon kurz nach der Wahl um die Welt: die Pläne einer Expansion nach Deutschland und Frankreich, um sich die stärker werdende ...