Als ZDF-Chefredakteur wurde er 2009 vom Verwaltungsrat aus dem Amt gedrängt. Nun kehrt Nikolaus Brender ins Fernsehen zurück - mit einer eigenen Talkshow bei der Konkurrenz.
Der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender moderiert ab Februar eine eigene Talk-Runde im Nachrichtensender n-tv.
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Nikolaus Brender moderiert ab Februar 2012 seine eigene Talkshow auf n-tv. (© dpa)
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Unter dem Namen "Bei Brender!" will der 62-jährige Journalist mit jeweils drei weiteren Kollegen von 2. Februar an um 17:10 Uhr einmal im Monat aus Berlin einen Gast zu aktuellen Themen interviewen, teilte n-tv in Köln mit. Wer Brender dabei zur Seite stehen wird, gab der Sender noch nicht bekannt. Es werde einen Pool von Kandidaten geben, so eine Sprecherin.
Produziert wird die Sendung von der probono.tv Fernsehproduktion GmbH, die unter anderem den ARD-Talk von Sandra Maischberger herstellt. Brender sei eine Instanz im deutschen Fernsehjournalismus, unabhängig und durchsetzungsfähig, sagte n-tv-Chefredakteur Volker Wasmuth.
Brenders Vertragsverlängerung als ZDF-Chefredakteur war 2009 an der CDU-Mehrheit im Verwaltungsrat gescheitert, obwohl sich Intendant Markus Schächter für ihn eingesetzt hatte. Daraufhin hatte es eine Diskussion über den Einfluss der Politik beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk gegeben.
Brender war in den achtziger Jahren ARD-Korrespondent für Südamerika in Buenos Aires, arbeitete bis 1993 als Auslandschef des WDR und wurde 1994 Chefredakteur des Programmbereichs Politik und Zeitgeschehen. Von 1997 bis 1999 war Brender zudem Fernsehprogrammchef des WDR. Im Jahr 2000 wechselte Brender zum ZDF, wo er bis März 2010 Chefredakteur war.
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(sueddeutsche.de/dpa/dapd/cag/gal)
Allerdings hat n-tv nicht eben "sein Format", und dass er den Sendeplatz auch noch mit Anderen teilen muss, ist wirklich unangemessen für einen von Benders Format!
Weshalb lässt er sich also darauf ein? Braucht er Geld, hat er vielleicht noch eine relativ junge Frau oder Freundin?
Ich wünsche diesem Vollblut-Journalisten, der dem ZDF wirklich "hinten und vorne" fehlt und durch serinen farblosen, CDU-lastigen Nachfolger auch nicht annähernd gleichwertig ersetzt wurde, VIEL ERFOLG!
da kommt zusammen, was zusammen gehört!