Die 25 schlimmsten TV-Serien – Hand aufs Herz

Auch was fürs Herz und ebenso nicht ohne Nebenwirkungen zu ertragen: Die Herzschmerz-Serie "Hand aufs Herz" (Sat 1). Vanessa Jung (links) spielt eine Kölner Lehrerin, die sich mit einem Schüler (Christopher Kohn) einlässt. Was eigentlich Platz für eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte und zur Hinterfragung gängiger Klischees inklusive Einblicke in den aktuellen Schul- und Lehralltag bieten könnte, ist ein ziemlich unappetitliches - weil nicht nur gähnend langweiliges, sondern auch komplett auf seine überfordert wirkenden Hauptdarsteller konzentriertes On-und-Off-Geplänkel rund um den nicht besonders glaubwürdig herausgeputzten Schulhof. Viel zu lange Einstellungen auf schreckgeweitete Augen und das nervige Freunde-geben-Freunden-ungefragt-Rat-Getue, an dem man auf den ersten Blick jeden schlechten weil abgekupferten und unrealistischen Plot erkennt, verursachten eher Kopfschmerzen als Süchte, weshalb die Seifenoper nach der 234. Folge im September 2011 völlig zu recht eingestellt wurde.

Bild: Sat 1/David Saretzki 9. November 2011, 11:322011-11-09 11:32:48 © sueddeutsche.de/rus/gr/lala