Die Deutsche Fußball Liga wird die Ausschreibung der Bundesliga-TV-Rechte für 2013 bis 2017 noch in diesem Jahr ankündigen. Das dem Bundeskartellamt vorgelegte Konzept umfasst 23 Rechtepakete. Darin enthalten ist ein Szenario "Neue Medien", es bietet die erste frei empfangbare Zusammenfassung der Highlights der Samstagsspiele über Internet und mobile Endgeräte an. Das klassische Fernsehen könnte dann erst von 21:45 Uhr an berichten.
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) wird die Fernsehrechte der Bundesliga für den Zeitraum 2013 bis 2017 noch in diesem Jahr ausschreiben beziehungsweise die Ausschreibung ankündigen.
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Das Pay-TV-Unternehmen Sky (hier mit Moderatorin Jessica Kastorp) und die öffentlich-rechtliche ARD sind die wichtigsten Investoren. (© Peter Schatz)
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Dem Bundeskartellamt sei ein verbindliches Angebot für Verpflichtungszusagen übersendet worden. "Umfasst sind konkrete Zusagen hinsichtlich des Zuschnitts der Rechtepakete, zum Ablauf des Verfahrens sowie zu Entscheidungskriterien, nach denen eine Rechtevergabe erfolgen würde", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert der Süddeutschen Zeitung an diesem Mittwoch auf Nachfrage. Der Auktionsprozess, so die Planung, werde im April 2012 abgeschlossen sein.
412 Millionen Euro jährlich brachte der bislang letzte Abschluss. Das Pay-TV-Unternehmen Sky (circa 225 Millionen), und die öffentlich-rechtliche ARD (circa 100 Millionen) sind die wichtigsten Investoren. "Unserer Information nach wird nun eine weitere Marktbefragung durch das Kartellamt erfolgen", sagte Seifert. "Die angeschriebenen Medienunternehmen werden die Möglichkeit haben, unsere Verpflichtungszusagen zu kommentieren. Ob sich daraus noch Änderungen für die Ausschreibung ergeben, ist eine Entscheidung der Kartellbehörde."
Seit 18 Monaten ist die DFL mit dem Bundeskartellamt im Gespräch. Eine erste Marktbefragung unter Profiklubs und Fernsehsendern in diesem März ergab, dass die Gruppenvermarktung der Bundesligarechte zulässig ist und dass die DFL konkurrierende Szenarien unterbreiten kann für die Zusammenfassungen der Spiele an Samstagen. "Das vorgelegte Konzept umfasst insgesamt 23 Rechtepakete", erläutert Seifert, "davon sind zwölf reine Live-Pakete. Die Pakete der Highlight-Berichterstattung verteilen sich auf ein Klassik-Szenario, das im Wesentlichen der bisherigen Verwertung entspricht. Daneben steht ein Szenario, das wir ,Neue Medien' nennen. Zentraler Unterschied ist, dass die erste frei empfangbare Zusammenfassung der Highlights der Samstagsspiele über Internet und mobile Endgeräte angeboten wird."
Im klassischen Fernsehen könnte dann erst von 21.45 Uhr an berichtet werden. "Wir bluffen nicht. Jedes Szenario ist realistisch", so Seifert. "Die Mediennutzung verändert sich. Rechteanbieter können diese Entwicklung nicht ignorieren. Genauso wenig wie übrigens private Medienunternehmen und öffentlich-rechtliche Anstalten, die beide erheblichen Aufwand treiben, um sich in den neuen Medien entsprechend zu positionieren."
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(SZ vom 10.11.2011/gba)
Abholzungen im Amazonas-Gebiet
danach lasst uns alle streben, brüderlich, mit Hatz und Geld
Ich schaue mir schon jetzt Bundesliga Fußball im Internet an und mir geht das aber mal sowas am Arsch vorbei..
Schöne Grüße!
Die Kommerzialisierung geht also mit Riesenschritten weiter. Die Fernsehzuschauer sollen gezwungen werden, Pay-TV zu abonnieren. Genau das werde ich nicht tun. Zur gleichen Zeit verklagen die Zeitungsverlage die Öffentlich rechtlichen - Anstalten. Ob es einen Zusammenhang hier gibt, müssen die Gerichte entscheiden. Aber, wenn es schon um Kommerz geht, dann sollte der DFB auch mit sofortiger Wirkung die Kosten der massiven Polizei-Präsenz übernehmen. Eine Liebe ist nämlich der anderen Wert!
..wenn ihr DFL uns zum Pay-TV zwingen wollt und uns die Sportschau wegnehmt... dann können wir auch anders. Stichwort; Neue Medien.
Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes dass man für Liveübertragungen von Bundesligaspielen im Internet etwas bezahlen muss.
außerdem: Ist das mit Hoeneß abgesprochen? Der will eigentlich die Sportschau behalten, sagt er jedenfalls immer. Mit Hoeneß legt ihr euch doch nicht an...