Die Geburt des gemeinsamen Kindes ist auch für Männer ein prägendes Erlebnis. Das kann sich mitunter negativ auf das Beziehungsleben auswirken.

Viele Männer wollen ihren Frauen beistehen bei der Geburt. Doch nicht immer ist das hilfreich, denn das gemeinsame Geburtserlebnis trübt das Liebesleben.

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Blut, Schmerzen, Schreie - das Erlebnis einer Geburt kann für zuschauende Väter prägend sein (© Foto: iStockphotos)

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Da kann der Mann noch so tapfer und Zeuge des einmaligen Ereignisses sein - letztendlich kann sich dies negativ auf das spätere Sexualleben auswirken.

Diese Ansicht vertreten 13,5 Prozent der deutschen Männer laut des Apothekenmagazins Baby und Familie. Unterstützt wird diese Meinung von jedem achten Mann, der bereits bei der Entbindung dabei war und aus eigener Erfahrung bestätigt, dass das gemeinsame Geburtserlebnis nicht unbedingt gut fürs weitere Liebesleben ist.

Tatsächlich sollten Männer die Entscheidung, ob sie bei der Geburt dabei sind oder nicht, im Vorfeld gründlich überlegen. Es ist zwar ehrenwert, dass werdende Väter ihren Frauen beistehen und nachvollziehbar, sich die Geburt des gemeinsamen Kindes nicht entgehen lassen zu wollen.

Doch nicht jeder scheint dem Anblick einer gebärenden Frau gewachsen. Nicht selten sehen die Männer ihre Frau danach "nur" noch als Mutter des gemeinsamen Kindes und weniger als Partnerin.

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(SID/sueddeutsche.de/mmk)