WM in Zahlen Nummernspiel

Tore zählen macht am meisten Spaß. Vor allem, wenn sie von der Lieblingsmannschaft kommen. Doch rund um die Weltmeisterschaft gibt es noch viel mehr spannende Zahlen.

Von Nina Himmer und Dominik Wendland

Zigaretten

wird es bei der WM geben, denn bei allen Spielen und Veranstaltungen herrscht zum ersten Mal striktes Rauchverbot.

freiwillige Helfer

sind in Russland dabei - so viele wie noch nie. Sie kommen aus 112 Ländern und helfen bei der Organisation. Unter ihnen sind eine Großmutter und ihr Enkel, der Kapitän eines Öltankers und ein Mann aus Neuseeland, der extra 16 000 Kilometer anreist.

Millimeter

sind die perfekte Länge für Grashalme auf einem Fußballfeld. Manche davon kommen übrigens aus Deutschland: Für die Kosmos-Arena in Samara zum Beispiel wurden 440 Rasenrollen aus der Nähe von Düsseldorf geliefert.

Milliarden Menschen

haben die letzte Weltmeisterschaft in Brasilien vor dem Fernseher oder im Internet verfolgt. Das entspricht fast der Hälfte der Weltbevölkerung.

Euro

kostet eine Ticket für das Finale. Damit sind die Eintrittskarten teurer als bisher. Auch für den Gastgeber wird es teuer: Die WM hat Russland rund zehn Milliarden Euro gekostet. So viel wie noch keine Weltmeisterschaft zuvor.

ist der Platz,

den die russische Nationalmannschaft auf der Fifa-Weltrangliste belegt: Damit ist sie der am schlechtesten platzierte Teilnehmer des Turniers.

Grad

warm ist es im Krestowski-Stadion in Sankt Petersburg. Damit die Temperatur dort immer gleich bleibt, pumpt eine riesige Heizung ständig heiße Luft hinein. Für die eisigen russischen Winter ist das sehr praktisch.

Maschen

hat das Netz eines Fußballtores - so viele waren es zumindest bei der letzten WM. Im Gegensatz zu seiner Größe ist das Netz eines Tores nämlich nicht genormt.

ist Nationalfeiertag

in Panama. Also der Tag, an dem sich die Nationalmannschaft zum ersten Mal in der Geschichte des Landes für eine Fußball-WM qualifiziert hat. Das legte der Präsident direkt nach dem Überraschungserfolg fest.

km/h

hat eine La-Ola-Welle im Durchschnitt. Es braucht übrigens mindestens 30 Menschen, um sie zu starten.

ist das Jahr,

in dem der WM-Pokal ausgetauscht werden muss. Denn wer gewinnt, darf den Pokal nicht behalten. Was passiert: sein Name wird eingraviert. In 20 Jahren werden so viele Sieger darauf stehen, dass kein Platz mehr für neue Gravuren ist.

weißer Kater

namens Achilles soll die Ergebnisse der WM-Spiele vorhersagen. Er wird dazu zwischen zwei Futterschüsseln wählen, die jeweils mit der Flagge der spielenden Teams markiert sind. Schon beim Confederations Cup im vergangenen Jahr hat Achilles seine Fähigkeiten als Orakel bewiesen - und fast immer richtig getippt.