Ein eigenes Bettchen, eine rauchfreie Umgebung und kühle Zimmertemperaturen können dem plötzlichen Säuglingstod vorbeugen. Die wichtigsten Tipps im Überblick.
Damit Babys sicher schlafen, brauchen sie wenig: eine Matratze, einen Babyschlafsack, ein Bettchen, eine rauchfreie Umgebung und kühle Zimmertemperaturen. All diese Faktoren senken das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. Flauschige Kissen, dicke Decken oder Schafsfelle seien dagegen tabu. Sie können zu Überwärmung und gefährlichem Atemrückstau führen. Die wichtigsten Tipps im Überblick:
Wenn Eltern ein paar Tipps berücksichtigen, müssen sie sich keine Sorgen um die Gesundheit ihres Babys machen. (© Foto: iStockphotos)
Anzeige
Immer auf dem Rücken: "Babys sollten vom ersten Tag an immer, auch am Tag, auf dem Rücken schlafen", rät die Stiftung Kindergesundheit in München. Das sei die wichtigste Maßnahme für den sicheren Schlaf. Eltern müssten nicht fürchten, dass ihr Kind an Erbrochenem erstickt, ergänzt die BZgA. Diese Gefahr sei in allen Schlafpositionen gleich hoch.
Eigenes Bett: Säuglinge liegen am besten im eigenen Bett. Schlafen sie bei den Eltern, steige die Gefahr, dass sie am Plötzlichen Säuglingstod sterben, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. "Liegt das Kind bei den Eltern, bekommt es von deren Körpern Wärme ab, so dass der kleine Körper einer übermäßigen Wärmezufuhr ausgesetzt ist", erklärt BVKJ-Vorstand Professor Hans-Jürgen Nentwich. Überhitzung gelte als ein möglicher Faktor für den Plötzlichen Kindstod. Außerdem bestehe die Gefahr, dass sich das Kind in Kissen und Decken der Eltern verheddert und darin erstickt.
Eine niederländische Studie sei zu dem Ergebnis gekommen, dass das Teilen des Betts mit dem Kind bei Babys im Alter zwischen einem und zwei Monaten das Risiko für den Kindstod um den Faktor neun erhöht, so der BVKJ. Auch die BZgA rät zum eigenen Kinderbett - insbesondere, wenn ein Elternteil oder beide Raucher sind.
Rauchfreie Umgebung: Rauchen während der Schwangerschaft und nach der Geburt erhöht die Gefahr für den Plötzlichen Kindstod, warnt die Stiftung Kindergesundheit. Das Kind sollte auf keinen Fall in einem Raum schlafen, in dem geraucht wird, ergänzt die BZgA. Die Zimmertemperatur liegt am besten zwischen 16 und 18 Grad.
Karges Bettchen: Ein Säugling braucht kein Kissen. Die Ärzte vom BVKJ raten, in den ersten zwei Lebensjahren darauf zu verzichten. Mit einem Kissen bestehe das Risiko, dass der Kopf einsinkt und es zu Überwärmung oder Atemrückstau kommt. Am besten übernachte das Baby in einem Schlafsack, wobei der Halsumfang nicht größer als der Kopf sein darf. Die Matratze sollte nicht dicker als zehn Zentimeter und eher fest sein, damit das Kind nicht mehr als zwei Zentimeter einsinkt.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
- Stress in der Schwangerschaft Gestresste Leichtgewichte 14.07.2009
- Hirnforschung Mama auf Drogen 04.07.2008
- Gesundheitsrisiko Zucker Die weiße Gefahr 30.09.2009
- Müttersterblichkeit Schwangerschaft als tödliches Risiko 13.04.2010
- Lady Gaga und der Aprilscherz Wir sind gaga 02.04.2010
- China 21 Babyleichen in Fluss entdeckt 30.03.2010
- Sport nach der Geburt Geduld mit dem Babybauch 25.03.2010
(dpa/sueddeutsche.de/aro/pfau)
Sehr nett die unterschiedlichen Meinungen. und ich denke absolut richtig. verfechter von " es kann nur einen Weg geben" sind hier sicher absolut unglaubwürdig. Meine Kinder schlafen am besten mit dem einschlafwunder ein - der löst den Berugungsreflex aus. meist schlafen sie dann auch durch, wenn nicht dann beruhigen wir sie erst in ihrem bett und zur not halt in unserem. Einschlafen sollen sie (das haben iwr mit ca 9-12 monaten angefangen) in ihrem bett, aber außnahmen sind immer drinn nichts wird "durchgesetzt" und das klappt hervoragend.
der 2te Bericht in so kurzer Zeit mit so viel Mist !!! Habe dem Chefredakteur geschrieben.
Kann allen neuen Eltern das Buch empfehlen: "In liebe wachsen" von Carlos Gonzales. Dann haetten wir eventuell auch mehr Liebe in der Welt.
Die von der BVKJ haben nix als Scheuklappen dran ...unglaublich. "In Decken und Kissen verheddern..." glauben diesen Bloedsinn ?
Es gibt nicht DIE LOESUNG !
Alle Eltern sollten alle Argumente kennen und selber Entscheiden.
bye
KC
das alles ist totaler Blödsinn und mal wieder eine absolute Gleichmacherei.... jedes Kind ist anderst und dafür sollten die Eltern Antennen haben... wir haben z.B. gemerkt, dass unser Kleiner wenn er bei uns im Bett schläft alle 2 Stunden aufwacht und dadurch tagsüber quengelig ist. Seit er im eigenen Bett im eigenen Zimmer schläft, schläft er durch: er und die Eltern sind einfach besser drauf.
Faktisch weis bis heute Niemand von was der plötzliche Kindestod ausgelöst wird und solange das so ist, verlasse ich mich auf meine intuiton.... und nicht auf Studien der wer weiß wer bezahlt hat...
Grüße
Das ist jetzt innerhalb kürzester Zeit der zweite "Artikel" in den die tolle Weisheit verbreitet wird, dass Kleinkinder, die im Elternbett schlafen, Schaden nehmen.
Ein für alle Mal:
Wer auch immer diese Weisheiten verbreitet, *******es ist Unsinn!!!******
Diesen sogenannten Studien stehen mindestens ebensoviele Studien dagegen, die belegen, dass es der kindlichen Entwicklung sogar förderlich ist, wenn ihnen gestattet wird, bei den Elten im Bett zu schlafen.
Das Argument mit dem angeblichen Hitzestau ist doch echter Quatsch.
Man stelle sich mal vor, wie das funktionieren soll??
Das würde doch nur gehen, wenn Mutter und Vater (vielleicht strunzbesoffen) sich auf/in das Kind rollen. Ist das Bett groß genug, kann das doch quasi gar nicht passieren.
Ind dann auch noch die "These", dass sich das Kind in der Decke der Eltern verheddert ... ohne Worte!!
Ich frage mich wirklich warum die SZ wieder so einen pseudowissenschaftlichen Artikel auf "unter-B***-Niveau" veröffentlicht und damit vielleicht arme unerfahrene Eltern komplett verunsichert.
Bitte informiert euch mal bei wirklich seriösen Institutionen und schreibt nicht jeden Käse, der so rumerzählt wird.