Wenn sich die Temperaturen von einem Tag auf den anderen stark ändern, reagieren viele Menschen mit Kopfschmerzen und Müdigkeit. Dabei können Betroffene vorbeugen.

Heute T-Shirt und Sonne, morgen der dicke Pulli und Regen: Viele Menschen reagieren empfindlich auf diese schnellen Wetterumschwünge. Dabei kann regelmäßiges Training des Herz-Kreislauf-Systems die Beschwerden verringern. "Personen, die auf schnelle Wetteränderungen mit Kopfschmerzen oder starker Müdigkeit reagieren, sollten sich möglichst bei jedem Wetter über die Woche verteilt etwa drei Stunden an der frischen Luft sportlich betätigen", sagt Wolfgang Wesiack, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Internisten. Am besten geeignet seien Wandern, Joggen, Fahrradfahren oder Spazierengehen.

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Auf schnelle Wechsel von Temperatur und Luftfeuchtigkeit reagieren viele Menschen mit Kopfschmerzen und Müdigkeit. (© Foto: iStockphotos)

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Vor allem schnelle Wechsel von Temperatur und Luftfeuchtigkeit machen dem Körper zu schaffen. Um die Körpertemperatur dennoch konstant zu halten, verändern sich beispielsweise der Blutdruck, der Pulsschlag und der Durchmesser der Blutgefäße, so der Facharzt. "Diese Thermoregulation lässt sich trainieren, indem man die Bekleidung so wählt, dass man sich leicht kühl fühlt, aber nicht friert", sagt Wesiack.

Außerdem sollen geregelte Lebensabläufe helfen, die Wetterfühligkeit zu verringern. "Regelmäßiger Schlaf ist besonders wichtig, am besten sind sieben bis acht Stunden Schlaf ab etwa 23 Uhr." Vor dem Schlafengehen sollte der Körper zudem nicht aufgeheizt sein, auf das Bad oder den Saunagang sollte man also besser verzichten. Einen positiven Effekt haben laut Wesiack auch regelmäßige gesunde Mahlzeiten, sowie ein etwa 30-minütiger Mittagsschlaf.

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(AP/sueddeutsche.de/aro/tob)