... muss man im Deutschland von heute nicht mehr fordern. Neueste Statistiken belegen: Die Herrenteutonen verfetten. Und: je oller, je doller.
Wie leben die deutschen Männer? Zum morgigen Welttag des Mannes hat das Statistische Bundesamt Ergebnisse aus mehreren Studien des "Mikrozensus zu Haushalten, Familien und Lebensformen der Bevölkerung" zusammengefasst, die den Männeralltag hierzulande charakterisieren.
Anzeige
Dabei stellte sich heraus: Gesundheit und Fitness werden bei männlichen Deutschen eher kleingeschrieben. So waren 2009 beispielsweise mehr als die Hälfte der erwachsenen Männer, nämlich 60 Prozent, übergewichtig - je älter, desto beleibter. Zum Vergleich: Nur 43 Prozent der erwachsenen deutschen Frauen kämpften 2009 mit Übergewicht.
Vor allem verheiratete Männer neigten zu den ungesunden Pfunden. Dabei ist der deutsche Durchschnitts-Ehemann übrigens 55,6 Jahre alt - und somit deutlich älter als Partner in einer Lebensgemeinschaft (40,6 Jahre) oder alleinstehende Männer (46,2 Jahre).
Ledige deutsche Männer, der Großteil von ihnen zwischen 15 und 39 Jahren alt, waren zwar nur zu 43 Prozent übergewichtig und damit statistisch gesehen schlanker. 10,6 Millionen von ihnen lebten allerdings häufig noch auf Kosten von "Hotel Mama".
60 Prozent aller deutschen Männer - die Gruppe der Noch-daheim-Wohnenden nicht berücksichtigt - gingen 2009 übrigens einer Erwerbs- oder Berufstätigkeit nach. 29 Prozent bezogen eine Rente oder Pension, während etwa jeder zehnte deutsche Mann seinen Lebensunterhalt aus Quellen wie Arbeitslosengeld, Hartz IV oder den Unterhalt durch Angehörige bestreitet.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
- Thema
- Welttag des Mannes RSS
- Medizin und Wahnsinn, Folge 151 Testosteron to go 31.10.2010
- Männer unter sich Ey Alter 27.09.2007
- Leben als Hausmann "Ist Ihre Frau gar nicht da?" 12.10.2010
- Zum Welttag des Mannes 2010 Wo die heulenden Kerle wohnen 03.11.2010
- Welttag des Mannes 2010 Homo Teutonicus 02.11.2010
(sueddeutsche.de/jado)
Was sagt uns diese Statistik? Nichts!!
Männer neigen (genauso wie Frauen) mit fortschreitendem Alter dazu, Nahrung nicht mehr so zu verarbeiten, wie in jungen Jahren, also sie setzen an.
Es hat im übrigen nichts mit Gesundheit zu tun, wenn man beim Übergewicht einen falschen Maßstab ansetzt, der hier gar nicht angegeben ist.
So kann es nach neueren Erkenntnissen durchaus gesund sein, wenn Männer, einen BMI im Bereich von 25 bis 30 haben, was üblicherweise schon Übergewicht bedeutet.
Wie sähe die Statistik aus, wenn man das berücksichtigen würde?
Noch was: Ist ein Mann gesünder, nur weil er wegen übermäßigem Zigarettengenuss recht dünn ist? Solche gibt es auch. Sie hören vor allem deswegen nicht mit Rauchen auf, weil sie wissen, dass sie dann zunehmen würden.