Weinliebhaber betonen gern, wie gesund ein Gläschen Roter am Tag doch sei. Wissenschaftler wollen aus diesem Mythos Wahrheit machen.
Ein moderater Weinkonsum soll Herz und Kreislauf schützen. Eine europäische Studie hat nun eine mögliche Ursache für diese wohltuende Wirkung entdeckt.
Was hat Wein mit Omega-3 zu tun? (© Foto: photocase)
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Demnach erhöht das Getränk die Konzentration von Omega-3-Fettsäuren im Blut. Diese ungesättigten Fettsäuren, die hauptsächlich in Fisch vorkommen, senken das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. In der Studie unter Leitung der italienischen Universität Campobasso befragten die Forscher 1.600 Menschen aus England, Belgien und Italien nach ihrer Ernährung.
Die zusätzliche Untersuchung der Teilnehmer ergab, dass ein moderater Alkoholkonsum - täglich ein Getränk bei Frauen, zwei bei Männern - mit erhöhten Werten von Omega-3-Fettsäuren im Blut einherging, und zwar unabhängig vom Fischverzehr. Besonders auffällig war die Verbindung zwischen Alkoholkonsum und hohen Fettsäurewerten bei Weintrinkern.
Die Forscher schließen daraus im American Journal of Clinical Nutrition, dass der Effekt nicht nur auf den Alkohol zurückgeht, sondern auch auf andere Inhaltsstoffe in Wein, vor allem die Polyphenole.
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(AP/mmk)