Kein Gläschen mehr in Ehren - die Drogenbeauftragte der Bundesregierung plant Warnhinweise auf Alkoholflaschen. Insbesondere Schwangere sollen belehrt werden.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, will noch in dieser Legislaturperiode per Gesetz Warnetiketten für Alkohol vorschreiben.
"Ein Gläschen in Ehren" zählt während der Schwangerschaft nicht. (© Foto: dpa)
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"Wir wollen bis zur Bundestagswahl 2009 Warnhinweise auf Alkoholflaschen gesetzlich durchsetzen, die sich konkret an Schwangere richten, die durch den Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ihren Kindern erhebliche Schäden zuführen können", sagte Bätzing der Rheinischen Post.
Geplant seien aufgedruckte Piktogramme mit einer durchgestrichenen Silhouette einer schwangeren Frau, wie sie in Frankreich bereits Vorschrift sind.
"Jährlich werden 4000 Babys mit dem so genannten fetalen Alkoholsyndrom geboren, also einer vorgeburtlich entstandenen Schädigung des Kindes durch den Alkoholkonsum in der Schwangerschaft", sagte die SPD-Politikerin zur Begründung.
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(mmk)
Wie wäre es mit einem Aufdruck ähnlich wie auf Videofilmen - nicht nur für Schwangere, sondern auch für Jugendliche. Verkauf erst erlaubt ab 16 bzw. 18 Jahre oder so ähnlich.
Wissen wirklich so viele Frauen nicht, daß man während der Schwangerschaft keinen Alkohol trinken soll?
Oder wissen sie es und es ist ihnen egal? In diesem Falle werden diese Bildchen nichts nützen.
Danke für's Lob, aber der Artikel ist ja schon wieder weg.
Wusste gar nicht, dass der Bruder von Frau Bätzing hier als Moderator arbeitet.....
Du sprichtst mir aus der Seele! Danke!
Genial! :-)
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