Von Martin Wiehl

Sport ist gesund - aber viele Menschen finden die Leibesübungen anstrengend und langweilig. Aber wer nicht gern joggt, kann sich auch fit tanzen.

Bei herzkranken Menschen fehlt es oft an der physischen Fitness, die für einen günstigen Verlauf der Krankheit äußerst wichtig ist.

Salsa tanzen ist wie Sport.

Salsa tanzen ist wie Sport. (© Foto: Reuters)

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Meist liegt es daran, dass die Betroffenen Sport nicht nur anstrengend, sondern auch langweilig finden.

Wem Waldlauf und Schwimmbäder nicht liegen, sollte alternativ mal über Tanzen nachdenken, meinen Forscher um Hermes Ilarrza vom National Institute of Cardiology Ignacio Chavez aus Mexico City.

Sie riefen die DANCE*-Studie ins Leben. Täglich tanzten 19 Teilnehmer, bei denen Herzerkrankungen bekannt waren, mit einem professionellen Lehrer Salsa, Rockn Roll oder Blues.

Unterdessen strampelten 20 Herzkranke vergleichbar viele Bewegungseinheiten auf dem Trainingsfahrrad ab.

Vier Wochen lang mussten alle Teilnehmer werktags schwitzen. Die Herzstromkurven (EKG), der Blutdruck und die Auswirkungen auf die Herzerkrankungen wurden regelmäßig kontrolliert.

Beide Gruppen erreichten einen ähnlich guten Trainingseffekt, berichteten die Forscher beim World Congress of Cardiology in Barcelona. Die Tänzer erhöhten ihre Fitnesswerte um 28 Prozent. Die Pedaltreter schnitten auf dem Hometrainer mit 31 Prozent nur unwesentlich besser ab.

* Dancing for Cardiac Exercise Study

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(Quelle: www.medical-tribune.de)