Mehr Köpfchen: Mit Vitamin B12 hat man auch im Alter noch beste Chancen, nicht an einem allmählichen Verlust der Hirnsubstanz zu leiden.
Eine ausreichende Versorgung mit dem Vitamin B12 könnte möglicherweise einem Gehirnschwund (Hirnatrophie) im Alter vorbeugen. In einer Studie haben Wissenschaftler der University of Oxford 107 Teilnehmer zwischen 61 und 87 Jahren mit normaler geistiger Leistungsfähigkeit überprüft.
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Natürliches Doping für die grauen Zellen: Vitamin B12. (© Foto: iStockphotos)
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Nach fünf Jahren wurden die Probanden erneut untersucht. Es zeigte sich, dass Menschen mit einer schlechten Vitamin-B12-Versorgung deutlich häufiger von einem allmählichen Verlust der Hirnsubstanz betroffen sind als Teilnehmer mit einer guten Nährstoffversorgung.
Vitamin B12 kommt vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Leber, Nieren und Herz, Eiern, Milch und Fisch vor.
Nach Ansicht der Forscher sollte der Vitamin-B12-Mangel als mögliche Ursache für den Gehirnschwund weiter untersucht werden. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im Fachmagazin Neurology veröffentlicht.
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(sid/viw)
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@joegibab: Danke für die Kommentierung, so konnte ich mir den Artikel sparen.
Dass Demente häufig einen niedrigen Vitamin-B12-Spiegel haben, ist schon lange bekannt. Hier stellt sich aber die Frage, ob nicht aufgrund der Demenz die Ernährung ungesünder geworden ist, und nicht, dass die ungesunde Ernährung die Demenz hervorruft. Aber schluckt oder spritzt ruhig alle jetzt Vitamin B12, ist wenigstens nicht gesundheitsschädlich.