Veronica Lario rechnet ab: Berlusconis Noch-Ehefrau will in einem Scheidungsprozess die Schuldfrage klären lassen. Das könnte den italienischen Ministerpräsidenten teuer zu stehen kommen.
Nun wird Italiens bekanntester Rosenkrieg schmutzig: Veronica Lario, Noch-Ehefrau des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, hat angeblich rechtliche Schritte gegen ihren Gatten eingeleitet. Wie die konservative Mailänder Zeitung Corriere della Sera berichtete, wolle die 53-Jährige die Schuld ihres Mannes am Scheitern der Ehe vor Gericht klären.
Veronica Lario und Noch-Ehemann Silvio Berlusconi, dem inzwischen das Lächeln vergangen sein dürfte. (© Foto: dpa)
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Bei einem solchen Verfahren würden die Verfehlungen des Partners innerhalb des Familienlebens aufgezeigt, zitiert das Blatt eine Expertin in Familienrecht. Dazu zähle etwa Ehebruch. Bei dem Verfahren könnten also Details aus Berlusconis Kontakten zu jungen hübschen Frauen ans Licht kommen.
Der 73-jährige Berlusconi müsse damit rechnen, dass mit ihm "abgerechnet" werde, spekuliert die Zeitung. Dabei dürfte es vor allem um das Finanz-Imperium des italienischen Regierungschefs gehen. Zu Berlusconis Fininvest-Gruppe gehören die Mediaset-TV-Sender, der Mondadori-Verlag und die Versicherungsgesellschaft Mediolanum mit einem Gesamtwert von etwa 9,6 Milliarden Euro.
Lario will angeblich dafür kämpfen, dass im Falle einer Aufteilung des Imperiums unter den fünf Kinder Berlusconis ihre drei gemeinsamen Kinder dieselben Anteile erhalten wie die beiden Kinder aus dessen erster Ehe. Diese sitzen bereits in der Führungsetage des Imperiums - diese leiten die TV-Holding ihres Vaters. Lario befüchtet, dass sie bevorzugt werden könnten.
Lario hatte Anfang Mai in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica öffentlich angekündigt, sich von ihrem Gatten trennen zu wollen. "Ich kann nicht mit jemandem leben, der sich mit Minderjährigen trifft", führte sie zur Begründung an.
Grund für den Schritt der verärgerten italienischen Prima Signora ist die bis jetzt nicht eindeutig geklärte Beziehung des Medienmoguls zu der heute 18-jährigen Schülerin Noemi Letizia aus Neapel. Der "Fall Noemi" beschäftigte über Monate die internationale Presse. Daneben gab es immer wieder Berichte über angebliche Sex-Partys mit Callgirls.
Berlusconi dürfte seine Hoffnung auf eine gütliche Einigung nun wohl endgültig begraben.
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(sueddeutsche.de/dpa/vs/bre)
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Was will die Frau? Sie war doch jahrelang "Noemi 1", bevor Silvio ihretwegen seine erste Ehefrau verließ. Warum sollte es ihr besser gehen? "Was Du nicht willst das man Dir tu...".
nur annähernd so ist wie über ihn berichtet wird, kann ihn gar nichts mehr schmerzen.
Den Berlusconi wird das Geld nicht so sehr schmerzen wie die Tatsache, daß er vorgeführt wird und man an seinem Ego kratzt.
wenn die Mafia, das Problem nicht vorher löst.