VIP-Klick Scarlett Johansson Absage mit Schampus

Promis daten per YouTube: Die Idee eines Soldaten hat sich zum neuen Trendsport entwickelt. Auch Schauspielerin Scarlett Johansson sollte mit zum Ball der Marines kommen. Sie gab ihrem Verehrer jedoch einen - spritzigen - Korb.

Am Anfang sah es so aus, als sei es die verzweifelte Tat eines einzelnen: Scott Moore, Sergeant bei der US-Armee und offensichtlich passionierter Verehrer von Schauspielerin Mila Kunis, lud das Hollywood-Starlet zum Ball des Marine Corps am 18. November ein - für alle sichtbar, in Form einer Video-Botschaft auf Youtube. Womit Moore wohl nie gerechnet hätte: Kunis sagte - angeblich nachdem ihr Filmpartner Justin Timberlake etwas nachgeholfen hatte - zu. Und trat so eine ganze Lawine von Stareinladungen los, aufgenommen in Kasernen und Feldlagern.

Miley Cyrus soll doch bitteschön zum Ball der US-Amerikanischen Elitesoldaten erscheinen, außerdem Schauspielerin Betty White. Das Armee-Event wächst sich langsam zur Veranstaltung des Jahres aus, könnte bald gar den Oscars Konkurrenz machen. Jetzt hat Sergeant Dustin Williams auch noch Scarlett Johansson eingeladen.

In dem Clip, produziert nach allen Regeln der Homevideo-Kunst, träumt der Sergeant von einer "schönen Frau mit Klasse" - Scarlett eben: "Es wäre mir ein Vergnügen, dich zum Marine Corps-Ball auszuführen und einen Abend zu verbringen", sagt Williams mit soldatisch unbewegter Miene in die Kamera. Wenig überraschend.

Ebenfalls wenig überraschend kam von Johansson - der zuletzt eine Beziehung zu Schauspielerkollegen Sean Penn nachgesagt wurde - eine Absage. Aber was für eine: Sie schickte dem Soldaten kurzerhand eine Kiste Champagner der Edelmarke Moet & Chandon. Sie fühle sich sehr geehrt, aber leider habe sie andere Verpflichtungen, ließ die "Sexiest Woman Alive" von 2006 Williams in einem exklusiven Statement an die Webseite Zap2it wissen.

"In Abwesenheit hebe ich mein Glas für Sie und all die Männer und Frauen bei den Marines", so Johansson. Und als gute Amerikanerin vergaß sie natürlich auch den patriotischen Aspekt nicht: "Danke für Ihre fortwährende Hingabe an die Sicherheit unserer Nation."

Hobbyfilmer Williams reagierte auf den Korb mit Fassung: Er glaube nicht, dass Johansson seine Einladung ohne guten Grund ablehne, sagte der Sergeant dem Online-Portal. "Ich kann mir vorstellen, dass Scarlett Johansson mit ihrer Karriere eine vielbeschäftigte Frau ist."