Sie redet über Außerirdische und ist immer für einen skurrilen Auftritt gut. Doch was Nina Hagen jüngst im niedersächsischen Schüttorf tat, hat wohl niemand erwartet.
Wenn Nina Hagen in der Öffentlichkeit auftaucht, wird es meistens skurril. Vor zwei Jahren etwa saß sie bei Sandra Maischberger im Studio und plauderte zum Thema "Ufos, Engel, Außerirdische - sind wir nicht allein?" Freimütig erzählte die Sängerin dabei von ihren ganz persönlichen Ufo-Erlebnissen und brachte mit ihren Äußerungen einen anderen Gast, den Physiker Joachim Bublath, zum Gehen. Auch in ihrer Zeit als Jurorin der Castingshow "Popstars" hörte man Hagen oft über Esoterisches reden. Doch diese Zeiten scheinen nun vorbei zu sein.
Rocksängerin Nina Hagen ist für schräge Outfits und skurrile Auftritte bekannt. (© Foto: ddp)
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Im Alter von 54 Jahren hat sich die Sängerin nun in Niedersachsen christlich taufen lassen. "Ich bin so dankbar und so glücklich!! Gestern war mein Tauftag", schreibt Hagen auf ihrer Internetseite. Der Bild-Zeitung verriet sie: "Ich wollte schon immer getauft werden. Doch meine Eltern waren Atheisten." Zwar habe sie sich schon 1981 in Kalifornien von einem befreundeten Musiker mit Priesterlizenz taufen lassen. "Aber damals war das ziemlich freigeistig. Erst jetzt bin ich offiziell getauft", sagt Hagen. Über ihren Wunsch, die Taufe in dem Ort Schüttorf stattfinden zu lassen, informierte sie ihren Pastor per Mail: "Ich werde so lange vor deiner Kirche singen, bis du mich taufst!", schrieb sie ihm.
Vergangenen Sonntag war es dann so weit. Gemeinsam mit fünf Kleinkindern und Babys wurde Hagen von Pastor Karl ter Horst getauft. Er kennt Nina Hagen schon lange, über seinen prominenten Täufling sagte er: "Eigentlich war sie schon immer Christin." Ihr gefalle die "fantasievolle Gotteszugewandtheit" der evangelisch-reformierten Kirche, die im Unterschied zu anderen evangelischen Glaubensrichtungen an das zweite Gebot glaubt: "Du sollst Dir kein Bildnis von Gott machen." Nina Hagen bekenne sich schon seit längerem zu Jesus Christus. "Ich bin sehr stolz, dass sie jetzt zu unserer Gemeinde gehört."
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(sueddeutsche.de/AP/aro/bre)
Umweltstiftung WWF in der Kritik
Sie drücken das sehr gewählt aus! Ich meine, daß ihr nicht nur die Tassen fehlen, sondern, daß sie plemm-plemm ist!
Ich habe es ja schon immer geahnt, dass die Gute nicht alle tassen im Schrank hat. Damit meine ich nicht ihre Taufe, sondern ihre Spinnereien.