Die Obamas wirken fast einschüchternd perfekt - laut einer neuen Biographie haben sie trotzdem ein klassisches Eheproblem.
Barack Obama wäre gewiss nicht der erste US-Präsident mit einem Faible für junge, schöne Frauen, mit denen er nicht verheiratet ist. Dennoch scheint der Gedanke absurd - zu liebevoll, zu strahlend, zu harmonisch präsentieren er und seine Frau Michelle sich bei jedem ihrer Auftritte.
Michelle Obama hat - glaubt man einer neuen Biographie - ein wachsames Auge auf ihren Mann, den US-Präsidenten. (© Foto: AP)
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Wer an der Treue des mächtigsten Mannes der Welt trotzdem auch mal zweifelt, ist ausgerechnet die First Lady selbst - glaubt man einer neuen und unauthorisierten Biographie über das Paar, aus der die Zeitschrift Bunte in ihrer Onlineausgabe zitiert. In dem Buch "Barack und Michelle. Porträt einer amerikanischen Ehe" behauptet der Autor Christopher Anderson, Michelle Obama habe im Präsidentschaftswahlkampf ihres Mannes oft geschäumt vor Eifersucht.
Grund dafür sollen vor allem die weiblichen Anhängerinnen gewesen sein, die den charismatische Politiker belagerten und sogar anfassten - bevorzugt an einem bestimmten Körperteil.
"Es ist einfach nur peinlich"
"Jesus, ich wünschte, sie würden aufhören mir an den Arsch zu fassen", zitiert Andersen Barack Obama nach einem öffentlichen Auftritt. Und seine Gattin tobte angeblich: "Ich will diesen Frauen sagen: Haltet euch zurück. Besorgt euch ein eigenes Leben. Es ist einfach nur peinlich."
Doch nicht nur über die aufdringlichen Anhängerinnen, auch über ihren Mann selbst soll Michelle sich geärgert haben - unterstellte sie ihm doch, die intensiven Zuneigungsbekundungen zu genießen. "Er liebt es", soll sie gesagt haben. "Er ist ein Mann, nicht wahr?"
Bei einer jungen Wahlkampfhelferin, mit der Obama sich besonders gut verstand, soll es Michelle dann gereicht haben. Glaubt man der Biographie, zog sie im Hintergrund ein paar Fäden - und dann, plötzlich und unerklärlich, sei die Frau aus Obamas unmittelbarem Team verschwunden und an einem neuen Arbeitsplatz auf der Karibikinsel Martinique wieder aufgetaucht.
Der US-Schriftsteller Anderson ist als Autor zahlreicher Biographien bekannt geworden. Er verfasste auch Bücher über die Ehen der Ex-Präsidenten John F. Kennedy und Bill Clinton. Für seine Recherche über die Obamas führte Anderson nach eigenen Angaben über 200 Interviews. Mit dem Paar selbst sprach er nicht. Aus dem Weißen Haus gab es bislang keinen Kommentar zu dem Buch.
Michelle Obama selbst ist dafür bekannt, sich durchaus offen über ihre Ehe mit dem US-Präsidenten zu äußern. Diese, sagte sie einmal in einem Interview, sei "stark, aber nicht perfekt".
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(sueddeutsche.de/aho/aro)
Hier sind ja echte Insider am Werk.
Die bechriebenen Damen wollten halt mal was andres als den Schwabbel, den sie im Bad jeden Tag betasten müssen,
"Für seine Recherche über die Obamas führte Anderson nach eigenen Angaben über 200 Interviews. Mit dem Paar selbst sprach er nicht."
Ein typisches Beispiel für die aufmerksamkeitsgeile Anmaßung unserer Tage...