Wenn Teenies zu Möchtegern-Mördern werden: Kim Kardashian muss sich vor Justin Biebers Fans in Acht nehmen.

Die Teenie-Welt ist im "Bieber-Fieber", wie wir unlängst festgestellt haben. Neu ist, dass dieses Fieber vielleicht tatsächlich krankhaft werden kann. Der kanadische Jungstar Justin Bieber hat kürzlich ein Bild von sich und Kim Kardashian auf seine Internetseite gestellt, das einige seiner weiblichen Fans von Hysterie in schiere Panik versetzte. Und nach der Panik kam die Wut.

Kim Kardashian, Todesdrohungen, Justin Bieber, afp

Wird von verzweifelten Teenies bedroht: Kim Kardashian muss sich vor Bieber-Fans in Acht nehmen. (© Foto: afp)

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Was die Fans des Popsängers erzürnte, war weniger das Foto an sich, als die Bildunterschrift. Darin bezeichnete der 16-Jährige das It-Girl scherzhaft als seine Freundin. Die Mehrheit von Biebers Anhängerinnen ist in einem Alter, in dem große Gefühle und Herzschmerz ein wichtiger Teil des Privatlebens sind. Also ignorierten einige von ihnen die offensichtliche Ironie seiner Worte und schickten der 29-Jährigen Kardashian verzweifelte Todesdrohungen.

Die Schauspielerin beschwerte sich daraufhin per Twitter bei Bieber über die Angriffe. Umgehend rief der Sänger seine weiblichen Anhängerinnen zur Raison: "Meine Damen, beruhigt euch!". Kardashian sei "sehr sexy", aber nur eine Freundin. "Kein Grund für Drohungen. Lasst uns alle Freunde sein", flehte Bieber.

Wie der Internetdienst Gala.de berichtet, haben das It-Girl und der Teenie-Schwarm sich bei Barrack Obamas "Correspondents´ Dinner" im Weißen Haus kennen und "lieben" gelernt. Bei diesem Dinner entstand auch der für Biebers Fans so verhängnisvolle Schnappschuss, den der Popsänger dann ins Netz stellte.

So absurd scheinen die Bedenken der jungen und verliebten Anhängerinnen aber gar nicht zu sein: Bieber erklärte unlängst, seine Altersgrenze für Liebschaften liege bei 40 Jahren. Vorsicht, liebe Damen! Wer sich auf solch eine Verlockung einließe, stünde mit einem Bein im Knast - der Popstar ist minderjährig - und mit dem anderen im Grab.

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(sueddeutsche.de/ddp/che/vs)