Kate Moss wirft im Streit mit ihrem Freund Jamie Hince dessen Laptop in den Pool - und stellt die Fans seiner Band "The Kills" damit vor eine leidvolle Frage.
Die Frage "Was wäre, wenn ...?" ist seit jeher eine der meistgestellten Fragen in der Musikgeschichte. Vor allem in jenen Fan-Kreisen, die in Erinnerungen an musikalische Heroen früherer Tage schwelgen, wird sie mit regelmäßiger Häufigkeit nicht ohne eine hohes Maß an Melancholie gestellt:
Ausraster mit weitreichenden Konsequenzen: Kate Moss warf den Laptop ihres Freundes Jamie Hince ins Wasser und zerstörte damit sechs unveröffentliche Songs des Musikers. (© Foto: Getty)
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Was wäre, wenn sich die Beatles nicht getrennt hätten? Was wäre, wenn sich Roger Waters und die restlichen Pink-Floyd-Mitglieder nicht zerstritten hätten? Was wäre, wenn Freddie Mercury noch leben würde?
Wohlmöglich muss die "Was wäre, wenn ...?"-Liste demnächst ergänzt werden, und zwar um die Frage: "Was wäre, wenn Kate Moss den Laptop nicht in den Swimminpool geworfen hätte?"
Stellen müssen sich diese Frage die Fans der Band "The Kills". Momentan ist ein baldiges Ende des amerikanischen Rockduos zwar nicht in Sicht, dennoch gibt es für die Anhänger der beiden Musiker Alison Mosshart und Jamie Hince schon jetzt einen, oder genauer gesagt sechs Gründe zu tiefer Trauer.
Denn sechs Lieder der "Kills" werden, obwohl sie schon geschrieben und eingespielt waren, niemals den Weg in die Ohren der Hörer finden - und die Schuld daran trägt allein Kate Moss.
Die ist nicht nur Supermodel, sondern auch die Immer-mal-wieder-Freundin des "The Kills"-Gitarristen Jamie Hince. Immer-mal-wieder-Freundin deshalb, weil sich die beiden immer mal wieder trennen, beziehungsweise sich - wenn sie denn zusammen sind - immer mal wieder ordentlich zoffen - so geschehen auch am Wochenende in Kate Moss' Landhaus im englischen Cotsworlds.
Wie die englische Zeitung Mirror berichtet, sollen sich die beiden während eines Candle-Light-Dinners unter freiem Himmel so sehr in die Haare bekommen haben, dass Moss sich im Zorn die Tasche ihres Freundes schnappte und diese in den Swimmingpool pfefferte.
Nun erwischte die gute Kate dummerweise jene Tasche, deren Inhalt für Jamie Hince von nicht unbeträchtlicher Bedeutung war. Denn auf dem sich in der Tasche befindlichen Laptop hatte der Musiker die sechs neuen Songs abgespeichert - und zwar ohne zuvor eine Sicherungskopie auf einem anderen Datenträger angelegt zu haben. Rockmusiker sind eben keine überkorrekten Versicherungsangestellten.
So blieb Hince keine andere Wahl, als mit einem kühnen Sprung ins kühle Nass seinem geistigen Eigentum hinterherzuhechten. Doch die Rettungsaktion à la "Baywatch" war ebenso vergebens, wie der Versuch, der aus dem Rechner entfernten Festplatte mit der Hilfe eines Wäschetrockners neues Leben einzuhauchen.
Und nun müssen sich die Fans der Band "The Kills" also jene leidige, weil unbeantwortbare Frage stellen, die vor ihnen schon zahlreiche Generationen von Musikliebhabern plagte: Was wäre wenn ...?
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/mes/bre)
Abholzungen im Amazonas-Gebiet
ob diesen geistigen Durchfalls fehlen mir fast die Worte...zum Glück haben die Kommentare vor mir schon die wichtigsten Falschinformationen in diesem Artikel dargelegt.
- stimmt, jeder Musiker vergißt auf der Stelle seine Songs, sobald sie auf irgendeinem Medium festgehalten wurden. Somit lassen sich verlorene Songs niiiie wieder reproduzieren!
- stimmt, sobald die Songs eingespielt wurden, werden heutzutage ALLE anderen Kopien vernichtet. Warscheinlich aus Angst vor Raubkopierern. Und sollten auf dem Labtop nur Layouttracks gewesen sein, sind sie trotzdem unwiederbringlich verloren siehe: vorhergehender Punkt.
- stimmt, mit der heutigen Technik lassen sich Daten von einer Festplatte nichtmehr retten, vor allem wenn sie, wie in diesem Fall sicherlich geschehen, nach dem Sturz ins Wasser von einem Hai verdaut wurden und die ausgeschiedenen Partikel danach von einer Koralle in ihr Exoskelett integriert wurden.
wenn dummheit wehtun würde...aber dann gäbs da bestimmt was von ratiopharm
"...der aus dem Rechner entfernten Festplatte mit der Hilfe eines Wäschetrockners neues Leben einzuhauchen."
Echt, mit ´nem Wäschetrockner?
Wenn die Songs in einem Studio eingespielt wurden, dann wird es doch dort eine Kopie der Aufnahmen geben, oder?
An gute Songs erinnert man sich doch. Oder sollte etwa...?
... mit den Möglichkeiten, die Datenrettungsunternehmen inzwschen haben!
Es wurden sogar Daten auf Festplatten rekonstruiert, die aus den Trümmern des WTC geborgen wurden!
... und profanes Wasser dürfte den Magnetscheiben wohl weniger zusetzen!
Alles eine Frage des "Wollens" bzw. ob es jemanden wert ist ...