Hugh Hefner ist stets von schönen Frauen umgeben, dabei ist er eigentlich noch verheiratet. Doch das will der Playboy-Gründer jetzt ändern.
Hugh Hefner führt ein Leben, um das ihn unzählige Männer dieser Welt sicher beneiden. Der 83-Jährige wohnt in einem riesigen Haus, der berüchtigten "Playboy-Mansion", gibt dort in regelmäßigen Abständen große Partys, auf denen sich die Schönen, Reichen und Berühmten treffen und an seiner Seite hat er stets drei junge, attraktive Freundinnen. Mit den Vorgängerinnen der aktuellen "Bunnys", darunter ein 19-jähriges, eineiiges Zwillingspaar, drehte der Sender MTV sogar eine Reality-Show.
So fühlt sich Hugh Hefner am wohlsten: inmitten schöner Frauen. (© Foto: Reuters)
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Bei all dem Glamour geriet fast in Vergessenheit, dass Hefner noch immer verheiratet ist. Zwar trennte er sich schon vor elf Jahren von seiner zweiten Ehefrau, dem ehemaligen "Playmate des Jahres" Kimberly Conrad. Die Scheidung reichte er jedoch erst jetzt ein. Der offizielle Grund seien "unüberbrückbarer Differenzen", wie der Internetdienst People.com berichtet.
Mit der Scheidung will Hefner einen finanziellen Schlussstrich unter seine Beziehung mit Conrad, der Mutter seiner zwei Söhne, ziehen. Dem Internetdienst Tmz.com zufolge, will er seine monatlichen Unterhaltszahlungen auf 20.000 Dollar halbieren. Seit der Trennung habe er seiner Frau bereits rund 12 Millionen Dollar gegeben, sagte Hefner, der angeblich über ein monatliches Einkommen von knapp 300.000 US-Dollar verfügt.
Damals habe er nur wegen der Kinder auf eine Scheidung verzichtet, dabei habe Kimberly ihn bereits in den ersten Ehejahren betrogen, sagte Hefner dem Internetdienst. Grund für die Scheidung sei nun aber eine von ihr eingereichte Klage auf Zahlung einer Entschädigung von über fünf Millionen Dollar.
Der Geldstreit wurde durch den jüngsten Verkauf ihrer gemeinsamen Luxusvilla in Holmby Hills ausgelöst. Danach soll Hefner seiner Frau eine Frist von neun Monaten für den Auszug gesetzt haben. Sie wirft ihm die Verletzung von Absprachen vor und pocht auf eine Entschädigung. Hefner zufolge sei er immer "übertrieben großzügig" gewesen und habe alle Absprachen vor und nach der Eheschließung eingehalten.
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(sueddeutsche.de/AFP/dpa/aro/bre)
ich habe den Hefner immer als eine Jammergestalt betrachtet. Wenn ich 100 Milliarden hätte und mir alles leisten könnte, so wie der wollte ich keinen Tag meines Lebens leben.