In einem Interview redete Schauspielerin Emma Watson über ihre Pläne nach "Harry Potter". Dabei wurde deutlich: Sie ist ihrer Filmfigur ganz schön ähnlich.
Hermine Granger ist in den Harry-Potter-Filmen wohl das, was man gemeinhin als waschechten Streber bezeichnen würde: Mit der Nase steckt sie meist in Büchern, im Unterricht hat sie oft am schnellsten den Finger in der Luft und ihre Prüfungen besteht sie mit Bestnoten. Ein bisschen was von dieser Hermine scheint auch ihre Darstellerin, die 19-jährigen Emma Watson zu haben.
Wird bald an der amerikanischen Elite-Universität Brown studieren: Schauspielerin Emma Watson. (© Foto: dpa)
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Im Interview mit dem amerikanischen Magazin Paste verriet die Schauspielerin nun ihre Pläne für die Zeit nach Harry Potter: Von Herbst an wird sie an der amerikanischen Elite-Universität Brown studieren. Die Entscheidung für das Fach Literatur ist Watson sicher leicht gefallen, schließlich ist sie bekennender Bücherwurm. "Ich weiß, es klingt streberhaft, aber ich liebe es wirklich zu lernen und zu lesen", sagt die Schauspielerin. Manchmal könne sie ihren Nachttisch vor lauter Büchern gar nicht mehr erkennen. "Für mich ist Lesen die größte Entspannung. In der Literatur kann ich dem Stress entkommen." Schöner hätte es wohl auch die Film-Hermine nicht sagen können.
Dass Watson für das Studium ihre Heimat England verlassen muss, dürfe man nicht als Flucht verstehen. "Ich versuche nicht, mich zu verstecken", sagt sie. "Es wird mir schwerfallen, meine Freunde und die Familie zurückzulassen. Aber hey, es sind nur ein paar Stunden Flug bis nach Hause."
Sie sei sich bewusst, dass viele ihrer zukünftigen Kommilitonen sie schon von der Kinoleinwand kennen. "Zu vermeiden ist das wohl nicht", sagt die 19-Jährige. "Aber ich hoffe, dass man mich bald als 'Emma Watson, die Studentin aus England' kennt und nicht als 'Emma Watson, die in diesen Harry-Potter-Filmen mitgespielt hat'."
Trotz Studium will Watson die Schauspielerei nicht aufgeben, "die beiden Sachen schließen sich ja auch nicht aus". Und an neuen Interessen mangelt es auch nicht, sie begeistere sich für das Modeln und Mode, sagt Watson. Seit kurzem ist sie das neue Gesicht der Edelmarke Burberry. Und zumindest das könnte man sich bei Hermine wohl nicht vorstellen.
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(www.sueddeutsche.de/aro)
Brasiliens Präsidentin Roussef
Wirklich eine sehr sympathische und sehr schöne junge Frau!
Man sehe ihr nur ins Gesicht. Und dass sie Charakter und Ziele hat, zeichnet sie vor vielen ihrer Kolleginnen, die die roten Teppiche der Welt bevölkern, aus.
Ich finde es einfach phantastisch, wenn sich ein junger Mensch zu seiner Liebe zu Büchern bekennt. Ist doch selten genug.
Auch diese Bescheidenheit ist wohl ziemlich einmalig.
Sie wird ihren Weg gehen, und man wird sie als das nehmen, was sie trotz ihres Erfolges geblieben ist, ein junger Mensch, der weiss was er will. Und ihre Kommilitonen werden sie respektieren.