Als Dieter Hildebrandt kürzlich einräumte, Alkoholiker zu sein, war die Aufregung in der Öffentlichkeit groß. Der Kabarettist kann sich über solche Reaktionen nur wundern.

Kabarettist Dieter Hildebrandt findet die Aufregung um sein öffentliches Bekenntnis, ein Trinker zu sein, unverständlich. "Ich bin unterwegs, gehe meinem Beruf nach, und Sie können mir glauben, die Abende sind gut - nicht alkoholisiert", sagte der 82-Jährige der Süddeutschen Zeitung.

Dieter Hildebrandt, Foto: dpa

Verlebt gute Abende: Dieter Hildebrandt. (© Foto: dpa)

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Sein Zustand schwanke zwischen Erheiterung und Verblüffung. "Dass das jetzt zum Thema gemacht wird, bedeutet für mich, dass es sonst gerade keine Themen gibt."

Hildebrandt hatte am Rande einer Buchvorstellung eingeräumt, nach dem Tod seiner ersten Frau Irene im Jahr 1985 Alkoholiker geworden zu sein. "Arbeit und Alkohol - zwei große Dinge, die mich gerettet haben", zitierte ihn die Bild-Zeitung.

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(SZ vom 29.10.2009/bre)