Carla Bruni-Sarkozy träumt von einem eigenen Hofstaat im Élysée, kocht mit ihrem Präsidentengatten aber am liebsten selbst.

Dass die Monarchie in Frankreich mit der Revolution im Jahr 1789 abgeschafft wurde, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Carla Bruni-Sarkozy wissen. Die Geschichte bringt Frankreichs Première Dame allerdings nicht von dem Gedanken ab, dem Elysée einen royalen Anstrich verpassen zu wollen.

Carla Sarkozy

Will auch einen eigenen Hofstaat: Carla Sarkozy beim Dinner mit der spanischen Königsfamilie in Madrid (links König Juan Carlos, rechts Kronprinz Felipe). (© Foto: Reuters)

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Genau genommen, geht es dabei vor allem um das eigene Wohlbefinden der Gattin von Präsident Nicolas Sarkozy. In einem Interview mit der französischen Zeitschrift Femme Actuelle phantasierte sie über die Vorteile eines eigenen Mitarbeiterstabs: "In anderen Ländern haben Präsidentengattinnen und Königinnen offizielle Mitarbeiter. Laura Bush hat mir gesagt, dass sie 47 Leute um sich habe. So viele müssen es ja nicht sein, aber das wäre schon eine Überlegung wert."

Auf der anderen Seite schätze Carla Bruni-Sarkozy die traute Zweisamkeit mit ihrem Mann: "Wenn Nicolas hier ist, kann er abschalten. Dann kochen wir uns was und schauen einen Film", erzählte sie dem Blatt.

Was ihr Hofstaat dann, bitteschön, den ganzen Tag über machen soll, wenn sie sogar das Kochen selbst übernimmt, verriet Carla Bruni-Sarkozy dagegen nicht.

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(sueddeutsche.de/dpa/mes/mmk)