Von wegen Trennung: Angelina Jolie und Brad Pitt zeigen der ganzen Welt, dass sie zusammengehören. Wer das Gegenteil behauptet, wird verklagt.

Allen Trennungsgerüchten zum Trotz haben sich Angelina Jolie und Brad Pitt öffentlich in schönster Eintracht gezeigt. Beim Super Bowl, dem Finale der amerikanischen Profi-Football-Liga, küssten und umarmten sich die beiden Hollywoodstars ebenso ausgiebig wie unversteckt.

Brad Pitt und Angelina Jolie; dpa

Brad Pitt und Angelina Jolie demonstrieren ihre Liebe während des Super Bowl in Miami - die ganze Welt soll erfahren, dass sie zusammengehören. (© Foto: dpa)

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Das Glamour-Paar verfolgte zusammen mit Sohn Maddox das Spiel in Miami. Beide trugen schwarz. Die großen Sonnenbrillen, die die beiden sonst stets auf der Nase haben, hatten sie die meiste Zeit abgelegt, um das Spiel besser beobachten zu können.

Ein Bild der Eintracht und des puren Glücks: bei dem berühmten Hollywood-Paar ist also alles in Butter. Und damit diese Botschaft auch bei jedem ankommt, verklagen die beiden Schauspieler nun die britische Klatschzeitung News of the World wegen Verbreitung falscher Trennungsgerüchte.

Das Sonntagsblatt hatte vor zwei Wochen berichtet, dass sich das Paar auf eine Trennung geeinigt und bereits einen Anwalt eingeschaltet habe. Die Anwaltskanzlei Schillings Lawyers nannte diese Behauptungen nun "falsch und aufdringlich".

Die Zeitung sei auch nicht der "angemessenen" Forderung nachgekommen, sich bei den Schauspielern zu entschuldigen oder den Artikel zurückzunehmen, hieß es in einer Erklärung der Kanzlei, aus der der britische Sender BBC zitierte.

Die News of the World hatte am 24. Januar berichtet, dass die Trennung angeblich unmittelbar bevorstehe und ein Scheidungsanwalt Anfang des Monats beauftragt worden sei. Das Paar habe sich dabei geeinigt, wie das Vermögen von angeblich 205 Millionen Pfund (etwa 235 Millionen Euro) und das Sorgerecht für die Kinder aufzuteilen ist, hieß es darin.

Ein UN-Sprecher gab am Dienstag bekannt, dass Angelina Jolie in Kürze Haiti besuchen wird. Die Schauspielerin hat sich als UN-Botschafterin des guten Willens in den Dienst der Flüchtlingsorganisation UNHCR gestellt. Sie war bereits in Haitis Nachbarland, der Dominikanischen Republik, wo sie Opfer des schlimmen Erdbebens vom 12. Januar in Krankenhäusern besuchte. Sie sprach dort mit einigen Kindern und einer haitianischen Frau, die sie erkannte und um Hilfe bat.

Bei Jolies Reisen seien immer strenge Sicherheitsvorkehrungen nötig, sagte der UN-Sprecher, ohne nähere Einzelheiten zu nennen. Zusammen mit Brad Pitt hat Jolie bereits viel Geld für die Erdbebenopfer gesammelt und gespendet. Das Paar allein soll bereits eine Million Dollar (etwa 730.000 Euro) gespendet haben.

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(sueddeutsche.de/dpa/DAPD/dog/pfau)