Michelle Obama ist stolz auf ihren Mann. Und auch der US-Präsident hat allen Grund dazu, sich selbst auf die Schulter zu klopfen: Ein Jahr ist es nun her, dass Obama zuletzt seinem Laster nachgab.

Auch US-Präsidenten haben Schwächen. Bei John F. Kennedy waren es die Frauen, bei Bill Clinton eine Praktikantin - und bei Barack Obama der Glimmstengel. Im Gegensatz zu einigen seiner Vorgänger hat Obama nun Selbstdisziplin bewiesen und sich von seinem Laster befreit. Wie die Tageszeitung USA Today berichtete, hat der Präsident seit Februar 2010 nicht mehr geraucht.

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Hat sich das Rauchen abgewöhnt: US-Präsident Barack Obama. (© AP)

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Entsprechend stolz äußerte sich Michelle Obama über ihren Mann: Barack Obama habe seit fast einem Jahr keine Zigarette mehr angerührt, sagte sie in einem Gespräch mit Journalisten im Weißen Haus.

Vermutungen, dass seine Frau die treibende Kraft bei dem Entzug war, wies die First Lady zurück: Sie selbst habe keinerlei Druck ausgeübt, versicherte sie. Obama habe es nur aus einem Grund geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören: weil seine beiden Töchter ihn darum gebeten hätten.

Bei seinem letzten offiziellen medizinischen Check-up im Februar 2010 hatten die Ärzte dem US-Präsidenten, der im August diesen Jahres 50 wird, zwar eine "exzellente Gesundheit" bescheinigt. Sie hatten Obama aber auch dringend geraten, das Rauchen aufzugeben.

Obama hatte schon öfter versucht, vom Nikotin wegzukommen: Bereits nach seiner Wahl zum US-Präsidenten hatte er sich selbst ein Rauchverbot für den Aufenthalt im Weißen Haus erteilt, um sich das Rauchen abzugewöhnen - mit mäßigem Erfolg.

Vor seinen Kindern und anderen Familienmitgliedern hat Obama nach eigenen Angaben jedoch nie zur Zigarette gegriffen.

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(sueddeutsche.de/AFP/vs)