Training im Fitnessstudio stählt den Körper. Eine Radikalkur würde allerdings auch den Verträgen vieler Studios nicht schaden - die sind oft fragwürdig.
Das Verbot, eigene Getränke mitzubringen, überzogene Kündigungsfristen, Haftungsausschlüsse: Während sich in Fitnessstudios Tausende gesund trainieren, sind deren Verträge rechtlich gesehen oft alles andere als topfit. Bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg suchen viele Fitnessstudiokunden Rat. "In keinem anderen Bereich gibt es so viele Verträge zu beanstanden", sagt Evelyn Keßler, Sprecherin der Organisation. "In der Branche gibt es die Tendenz, den Verbraucher unangemessen zu behandeln." Seit die baden-württembergischen Verbraucherschützer vor drei Jahren Studios und ihre Geschäftsbedingungen systematisch geprüft haben, hat sich in der Rechtsprechung allerdings schon einiges getan. Für Fitnessstudiokunden haben sie einige Tipps.
Wer nicht mehr im Fitnesstudio schwitzen kann, weil er wegzieht, darf seinen Vertrag kündigen. (© Foto: iStock Foto)
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Die häufigsten Streitfälle im Überblick:
Vertragslaufzeit
Laufzeiten zwischen zwölf und 18 Monaten werden in der Rechtsprechung tendenzielll als zumutbar gewertet. Oft ist die automatische Verlängerung des Vertrags im Kleingedruckten nur schwer zu finden. Eine solche galt bisher nur bis zu sechs Monaten als akzeptabel. Allerdings ist sie erst ab einem ganzen Jahr rechtswidrig. Ist die Verlängerungsklausel unwirksam, endet der Vertrag automatisch nach der Grundlaufzeit.
Kündigung
Eine ordentliche Kündigung ist nur möglich, wenn Grundlaufzeit oder Verlängerungszeit rechtlich unwirksam sind oder wenn der Vertrag auf unbestimmte Zeit läuft. Geschäftsbedingungen, die eine Kündigung per Einschreiben fordern, sind rechtswidrig. Gleiches gilt bei überzogenen Kündigungsfristen: Diese liegen je nach Rechtsprechung zwischen 14 Tagen und drei Monaten. Eine Kündigung, etwa zum Ende der Grundlaufzeit, ist unabdingabr. Es reicht nicht, einfach das Training einzustellen.
Kündigungsgründe
Fitnesstudioverträge können außerordentlich gekündigt werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt - das kann auch vertraglich nicht ausgeschlossen werden. Ein solcher Grund ist beispielsweise ein Umzug: Kann das Studio von der neuen Adresse nur noch mit "großem Aufwand" erreicht werden, kommt der Kunde einfach aus seinem Vertrag heraus. Auch eine ernste und dauerhafte Erkrankung erlaubt eine außerordentliche Kündigung. In diesem Fall kann das Studio ein ärztliches - allerdings kein amtsärztliches - Attest verlangen. Das gleiche gilt, wenn sich ein bei Vertragsabschluss bekanntes Leiden erheblich verschlimmert. Unklarer ist die Rechtslage bei Schwangerschaft. Während einige Urteile hier einen Grund für eine außerordentliche Kündigung sehen, schreiben andere für die Dauer der Schwangerschaft eine - kostenfreie - Stilllegung des Vertrags vor.
Haftungsausschluss
Viele Studiobetreiber sichern sich gegen Schadenersatzforderungen mit "Keine Haftung"-Schildern und entsprechenden Klauseln ab. Das gilt allerdings nicht immer: Sind Geräte nicht richtig gewartet und führen deswegen zu Verletzungen, reicht "leicht fahrlässiges Verhalten" für Schadenersatzansprüche aus. Für Diebstahl von Habseligkeiten seiner Kunden muss der Studiobetreiber allerdings nur haften, wenn er "vorsätzlich" oder "grob fahrlässig" gehandelt hat.
Eigene Getränke
Vielerorts wollen sich Studiobesitzer ein Zubrot sichern, indem sie ihren Kunden untersagen, eigene Getränke mitzubringen. Das Landgericht Stade hat ein derartiges Verbot allerdings bereits vor sieben Jahren gekippt. Da nicht gesichert sei, dass die angebotenen Getränke zu angemessenen Preisen angeboten würden, seien solche Klauseln unzulässig, urteilte das Gericht. Andere Urteile allerdings haben seither angedeutet, dass ein derartiges Verbot bei handelsüblichen Getränkepreisen doch zulässig sein könnte.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/leja/bre)
Abholzungen im Amazonas-Gebiet
Das sind dann bisweilen Anbieter, die sehr aggressiv – etwa mit eigenen Call-Centern – um neue Auftraggeber werben, ohne anschließend eine wirklich für den Kunden zufrieden stellende Leistung zu bieten. „Man wird auf dem Markt für SEO-Dienstleistungen Haifische von Goldfischen trennen müssen“, sagt Gilbert Schmidtke von der SEO-Agentur emion interaktive medien GmbH (Produkt Suma Group). „Während die Haie Abzocke betreiben und letztlich nur das Geld ihrer Kunden fressen, bieten die Goldfische ihren Auftraggebern eine nachprüfbar verbesserte Präsenz in Suchmaschinen wie Google und damit gute Chancen auf deutlich steigende Onlineumsätze“. Die emion interaktive medien GmbH (Suma Group) gehört sehr eindeutig zu den Goldfischen: Transparenz der erbrachten Leistungen ist für Schmidtke und sein Unternehmen oberstes Gebot. Wundert es noch irgendwen? 83,5 Prozent der Internetnutzer recherchieren laut Internetfacts 2010-I der Arbeitsgemeinschaft für Onlineforschung im Internet in Suchmaschinen und in Webkatalogen. Suchmaschinen sind für sie diejenigen Instrumente, die die Fülle von Info- und Kaufangeboten im Netz der Netze strukturieren. Ohne sie wäre das Internet ein Chaos und wer mit seinem Unternehmen schlecht in ihnen präsent ist, nutzt das Potenzial des Internets nicht einmal annähernd. „All diese Argumente sind richtig“, sagt Gilbert Schmidtke, „sie werden allerdings auch von denjenigen genutzt, die als SEO-Anbieter mit Call Centern bisweilen unseriöse und nervende Kundenwerbung betreiben, ohne wirklich bieten zu können, was sie vorgeben“.
Gilbert Schmidtkes Unternehmen Suma Group ist bereits seit 2002 auf dem Markt und verfolgt die Marktentwicklung sehr aufmerksam. Je mehr die Bedeutung von SEO auch bei Vorständen mittelständischer und kleiner Unternehmen bewusst wurde, desto mehr Internetagenturen und selbsternannte Experten sprangen auf den Zug auf und übernahmen Suchmaschinenoptimierung in ihr Angebotsportfolio, nicht immer zum Wohl der Branche. „Für manch einen potenziellen Kunden von SEO-Agenturen ist das Wort Suchmaschinenoptimierung deshalb wohl längst zum Unwort des Jahres geworden“, so Gilbert Schmidtke, „weil er mehrfach im Monat irgendwelche Call Center Agents abwimmelt, die ihm irgendein SEO-Paket verkaufen möchten“. Und dann bleiben nur die Anbieter übrig, die wirklich nachvollziehbare Leistung erbringen: Umsatzsteigerungen ihrer Kunden durch eine optimierte Präsenz in Suchmaschinen wie Googl
1. ich bin nicht in der Marketing-Abteilung von McFit
2. es ist bis 21h immer einer an der Theke und es laufen Trainer durchs Studio, die man jederzeit ansprechen kann
3. da ich Sammelduschen hasse, bevorzuge ich es, daheim zu duschen. (Deshalb muss mein Studio auch gut, also zu Fuß oder Rad erreichbar sein.) Deswegen ist es mir wurscht, ob Duschen extra kostet.
4. Getränke darf man selbst mitbringen oder aus dem Automaten ziehen zu üblichen Preisen. Keine Abzocke.
5. Wieso 50EUR oder mehr im Monat zahlen, wenn man keine Sauna, Kurse etc braucht?
6. gibt es genügend Belüftungsanlagen/ Fenster usw.
7. was ich bereits in meinem Beitrag geschrieben habe: jeder muss das Studio suchen, dass seine Bedürfnisse befriedigt. Meine Bedürfnisse konzentrieren sich eben nicht auf Aerobic-Kurse und Trainer, die Dir ständig ungefragt Tipps geben wollen. Aber wie ebenfalls erwähnt, sollte nur der selbständig trainieren, der schon lange Sport macht, seinen Körper kennt und weiß, wie man die Geräte bedient etc... Für Anfänger ist Mc Fit eher weniger geeignet.
Es gibt ausser McFit noch andere Studios, die ähnlich funktionieren.
12 Monate Mindestvertragslaufzeit ist in dieser Branche üblich. Weniger gibt es kaum zu einem akzeptablen Preis. 24Monatsverträge habe ich auch schon gesehen, was ich aber auch ablehne.
ich finde, egal on Jogger, Radler, Nordic-Walker oder Fußgänger: man muss aufeinander Rücksicht nehmen.
Ich als Jogger ärgere mich regelmäßig, dass Spaziergänger in 4er-Reihen nebeneinandergehen und am besten noch den Hund an der Leine haben, welche quer über den ganzen Weg gespannt ist. Wobei es immer noch besser ist als ein freilaufender Hund, der "nur spielen" will....
Ich kann es nicht nachvollziehen, warum man als Fußgänger nicht einen halben Meter weiter auf die Seite gehen kann, wenn da ein Jogger kommt. Genauso wenig aber kann ich akzeptieren, dass manch ein Jogger verbissen durch die Fußgängermenge "durchbricht".
Ein wenig Rücksicht auf allen Seiten dürfte nicht zuviel verlangt sein, denn die Natur ist für uns alle da.
Dann bleiben wenigstens die Parks und Waldwege frei von keuchenden, schnatternden und nervig mit den Stöcken klickernden Nordic Walkern.
Auch die Mountain Biker, die wie die Irren durch den Wald fahren und die Jogger, die in 4er-Reihen die Wege für sich okkupieren.
Dann könnte man auch wieder bei schönem Wetter genüsslich wandern gehen und die Natur genießen.
Durch Handball schädigte ich meine Knie- und Hüftgelenke. Irgendwann waren auch meine Schultergelenke kaputt.
Ich hielt mich danach mit Laufen, Schwimmen und Reiten fit. Bedingt durch Arbeit und Krankheit fiel das irgendwann weg.
Im letzten Herbst beschloss ich, wieder etwas für meinen Körper und gegen die um den Bauch gewachsenen "Jahresringe" zu tun. Wegen der Schädigungen und meines Gewichtes schied Laufen aus. Also sah ich mich nach einem Studio um.
Ich war erstaunt, wie mit diesen Maschinen ganz gezielt so ziemlich jeder einzelne Muskel gefördert werden kann.
Seither bin ich Studio-Fan.
Aber ganz wichtig ist, dass
- das Gesamtpaket stimmt,
- die Trainer gut ausgebildet sind, Ihre Kunden anleiten und sich auch um sie kümmern,
- nicht nur die Geräte gepflegt und intakt sind,
- in einem gewissen Rhythmus das Training durch die Trainer verändert und angepasst wird
- die Stimmung im Studio gut ist.
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