Aromakerzen, behandelte Möbel und wenig Frischluft: Ausgerechnet in Kinderzimmern ist das Raumklima oft bescheiden.
Dicke Luft im Kinderzimmer: Nach Erkenntnissen des Umweltbundesamtes (UBA) wird bei den Kleinen zu wenig gelüftet. Die Behörde stufte bei Messungen in 555 Kinderzimmern nur 55 Prozent der Raumluftproben als "hygienisch unbedenklich" ein, wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet. In den anderen Fällen seien die Konzentrationen flüchtiger Kohlenwasserstoffe erhöht gewesen.
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Zu wenig Frischluft - in Kinderzimmern wird selten gelüftet. (© Foto: iStock)
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19 Mal sei gar ein Richtwert übertroffen worden. Dafür seien am häufigsten Haushaltsreiniger und künstliche Aromen verantwortlich, sagte UBA-Toxikologin Marike Kolossa laut dem Magazin.
Auch Möbel und Spielzeug spielten eine Rolle. Erschreckend sei, dass Duftsprays und -kerzen im Kinderzimmer zum Einsatz kämen. Die Studie soll auf einer Tagung von Umweltmedizinern in Graz vorgestellt werden.
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(sueddeutsche.de/AP/bilu)
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