Dicke Menschen haben ein erhöhtes Todesrisiko - und das gilt bei über Älteren offenbar bereits bei leichtem Übergewicht.
Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Mega-Studie mit mehr als einer halben Million Teilnehmern.
Übergewicht erhöht das Todesrisiko (© Foto: AP)
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Auch die Beobachtungszeit von bis zu zehn Jahren unterstützt die Aussagekraft der Ergebnisse (New England Journal of Medicine 2006; 355: 763778 und 758760).
Die Wissenschaftler untersuchten die Bedeutung von Übergewicht auf ein erhöhtes Todesrisiko.
Als Maßstab kam dabei insbesondere der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) zum Einsatz. Dieses Maß für Übergewicht ist international anerkannt und errechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm, geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern (kg/qm).
So hat zum Beispiel ein 75 kg schwerer Mann, der 1,70 m groß ist, einen BMI von 25,95 kg/qm. Damit ist er leicht übergewichtig, da die Grenze für Übergewicht ab einem BMI in Höhe von 25 kg/qm festgelegt ist. Von der sogenannten Adipositas, also von starkem Übergewicht, spricht man ab einem BMI über 30 kg/qm.
In der aktuellen Untersuchung ergab sich zwar nur für Adipöse mit einem BMI über 30 kg/qm eine klar erhöhte Mortalität.
In einer Teiluntersuchung ermittelte die Studie aber zusätzlich, wie sich der BMI im Alter ab 50 Jahren auf die Sterberate auswirkt. Und hier kam es zu weiteren, für die Älteren ernst zu nehmenden Ergebnissen.
Bei Männern, die niemals geraucht hatten und im Alter ab 50 Jahren einen BMI zwischen 26,5 und 27,9 kg/qm aufwiesen, lag die Sterblichkeit bereits um etwa ein Drittel höher als bei Normalgewichtigen.
Bei einem BMI von 28 bis 29,9 kg/qm stieg das Risiko sogar um die Hälfte an.
Für Frauen ermittelten die Forscher ähnliche Werte: Um 19 bzw. 37 Prozent erhöhte sich das Sterberisikos durch Übergewicht im Alter von 50 Jahren.
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(Quelle: www.medical-tribune.de)
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