Wenn Kinder schlank bleiben sollen, ist eine konsequente Erziehung wichtig. Offenbar ist dabei die Rolle der Väter wichtiger als die der Mütter.
Das Fazit der Wissenschaftler vom Royal Children's Hospital in Melbourne entspricht nicht dem klassischen Familienbild:
Wenn es um das vernünftige Essen geht spielen Väter eine wichtige Rolle. (© Foto: irisblende)
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Es sind die Väter und nicht die Mütter, die darüber entscheiden, was Kinder essen und ob sie zu viele Pfunde auf die Waage bringen. Dieses Ergebnis präsentierten australische Forscher am Wochenende auf der Jahrestagung der Pediatric Academic Society in Toronto.
Knapp 5000 Kinder zwischen vier und fünf Jahren hatten die Wissenschaftler untersucht. Die Wissenschaftler bestimmten den Body-Mass-Index der Kleinen und erfragten den Erziehungsstil von Mutter und Vater.
Einen eindeutigen Zusammenhang fanden die Experten nur zwischen dem Verhalten des Vaters gegenüber dem Kind - der Umgangston der Mutter schien das Gewicht des Nachwuchses weder positiv noch negativ zu beeinflussen.
Väter, die sehr tolerant mit den Kindern umgingen und ihnen wenige Vorschriften machten, und Männer, die sich insgesamt nur wenig um Sohn oder Tochter kümmerten, hatten die übergewichtigsten Kinder.
Hingegen hatten Familienoberhäupter, die einen konsequenten Kurs bei der Erziehung fuhren - beispielsweise klare Regeln formulieren konnten und Verstöße ahndeten - seltener rundlichen Nachwuchs.
Nun fordern die Autoren der Studie, dass beide Elternteile in die Aufklärungsarbeit zu Übergewicht bei Kindern einbezogen werden.
"Mütter werden oft für die Fettsucht ihrer Kinder getadelt, aber diese Untersuchung lässt vermuten, dass wir für eine effektivere Vorsorge die ganze Familie ansprechen sollten", sagte Melissa Wake, Professorin am Centre for Community Child Health der Klinik in Melbourne.
Aus früheren Studie wisse man, dass Übergewicht in den ersten Schuljahren sehr stabil sei, so die Wissenschaftlerin. Ein frühes Einschreiten, am besten noch im Kindergarten, sei daher wichtig. Übergewichtige oder fettsüchtige Schulkinder würden ansonsten sehr häufig auch zu übergewichtigen Erwachsenen, erklärte Wake - mit schwerwiegenden Folgen für deren Gesundheit.
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(Quelle: www.medical-tribune.de)
Bundespräsident Gauck in Israel
Und hier enegen Sie den Begriff des ahndens eindeutig auf die gewaltliche Dimension ein.
Mit Dank der Befassung meiner vorherigen Aussagen,
Mit freundlichen Grüßen
Diemo Schaller
Geschlagene Kinder schlagen, geahndet Kinder ahnden.. siehe 1.2.3.....
Zitat: "Die Studie behauptet, Väter, die kindliche Verstöße a h n d e n , haben keine dicken Kinder! ? ? ?
Einfache Ursache, einfache Bewältigung des Problems: Kinder, die Schokolade gegessen haben, bekommen ein paar Tage Stubenarrest, basta! Besser noch: Ab und zu mal ein kleiner Klapps, - ist zwar nach unserem Strafrecht aus gutem Grund verboten,- findet aber zunehmend neue Anhänger. Diese Art der Elternhilflosigkeit und übergrifflichkeit ist nicht einen Deut besser, als vernachlässigende oder überfürsorgliche, grenzenlose Erziehung."
Immer sehr verdienstvoll, sich gegen Gewalt in der Kindererziehung einzusetzen, aber dass hier mit "ahnden" wirklich Gewalt gemeint ist, das mag man bezweifeln. Auch ist nicht unbedingt der Stubenrest nach dem Verzehr von Schokolade gemeint ist. Ich würde den Artikel eher so interpretieren, dass das Ausbleiben jeglicher Erziehung (sei dies nun als "Toleranz" getarnt) ganz allgemein einen Risikofaktor für das Kind darstellt.
Dazu ein Zitat aus dem Text: "Väter, die sehr tolerant mit den Kindern umgingen und ihnen wenige Vorschriften machten, und Männer, die sich insgesamt nur wenig um Sohn oder Tochter kümmerten, hatten die übergewichtigsten Kinder."
Aber gut, der Artikel ist leider tatsächlich interpretationswürdig....
selten einen grösseren Unsinn gelesen.
Man sollte den Eltern eine Beratung anbieten. Wenn sich die Eltern entscheiden sie zu nutzen, gut. Wenn nicht, auch gut.
für mich wäre es ein kleineres übel dick zu sein.
Das größere übel wäre es, wenn man ein Mensch ist, der anderen vorschreiben will, was sie brauchen und was nicht. Wenn ich dick wäre und einem anderen Menschen nicht gefalle, nun, dann kann er ja wegsehen.
beste Grüße.
Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann!! schreibt Ihnen Rudolf Homann am 23.1.07 aus Sachsen.....
Es wäre unfair von mir, gegen ein Erstsemester zu polemisieren, deshalb gebe ich Ihnen die Möglichkeit, sich mit Ihrer Meinung erneut auseinander zu setzen.
Sie sind
1. Für Schäubles Feindrecht...
2. Für eine Seehoferbevormundung mit der Begründung:
... irgendjemand wird irgendjemanden bevormunden MÜSSEN....(Zitat Diemo Schaller).*gübel*
3. Das Gnadenrecht gehört abgeschafft....
am schimmsten aber:
4. ... der Rechtsstaat hat partiell die Pflicht (!) überwachungstechnische Methoden auf unschuldige Personen anzuwenden... (Zitat Schaller)
Ist dies das Resultat einer demokratischen, gewaltfreien Erziehung?
Sie glauben Väter hätten einen elaborierten Bildungshintergrund ggg
(elaboriert oder restringiert kann nur Sprache sein...)
Hat sich das Ahnden von Verstößen bei Ihnen wirklich bewährt?
Bitte verstehen sie den Begriff ahnden im gebräuchlichen Zusammenhang : Gesetzgeber ahnden, Polizei ahndet.. , was zu deutsch bestrafen heißt.
Geschlagene Kinder schlagen, geahndet Kinder ahnden.. siehe 1.2.3......
Meiner Interpretation nach stellt die Studie vorallem heraus, dass die Erziehungsleistung der Väter direkt auf das Kind wirkt.
Eigentlich banal sollte man meinen, im Essverhalten allerdings scheint es einen höheren positiven Korrelationsfaktor zu geben.
Wenn Kinder den Vater als männliches Vorbild nehmen - obgleich im Artikel nichts über Genderspezifika erwähnt ist - kann man sich das Ergebnis erklären.
Ansonsten dürfte es wohl ein allgemeines Phänomen sein, dass Eltern, die klare Erziehungsregeln vorgeben und sich aktiv um das Kind kümmern auch Erfolge, seien es Ernähungsgewohnheiten zu verbessern, erzielen.
Anzunehmen ist ferner, dass diese Väter über einen höheren sozialen und beruflichen Status gepaart mit einem elaborierten Bildungshintergrund besitzen, schließlich sind es in den meisten Familien immernoch die Männer, die Vollzeit arbeiten, da bleibt von dieser Seite meist wenig.
Das ahnden von Verstößen ist nun mal Mittel innerhalb einer Erziehung und hat sich bewährt. Es ist schlicht ein sehr effizientes.
Es ist jedoch nichts über die Gewaltbereitschaft des männlichen Erziehungsberechtigten ausgesagt.
Mit freundlichen Grüßen
Diemo Schaller
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