Mit Sicherheit zur Fitness: Gewichte stemmen, Sonnenbank-Bräune und Schwitzen in der Sauna sollen jetzt einheitlich geprüft werden.
In der Fitnessbranche sollen eine freiwillige Qualitätskontrolle und ein einheitliches Prüfsiegel die Standards für die Kunden erhöhen.
Damit sich der sportlich ambitionierte nicht verhebt, sollen Trainingsgeräte einer einheitlichen Prüfung unterzogen werden. (© Foto: iStockphotos)
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Der TÜV Rheinland überprüft Fitness-Geräte, die Qualifizierung des Personals, Hygienestandards, aber auch bauliche Maßnahmen und die Verträge der Anbieter mit den Kunden nun neu nach einem einheitlichen Standard, sagte TÜV-Sprecher Ralf Diekmann in Köln.
Der TÜV habe dazu sein bisheriges Siegel mit dem Gütezeichen der Arbeitsgemeinschaft der führenden Fitness- und Sportstudioverbände "Prae-Fit" zusammengelegt.
Von den bundesweit rund 5800 Fitness- und Freizeitstudios seien gut 500 nach dem vereinheitlichten Standard geprüft worden. Für den Kunden bedeuteten eine einheitliche Prüfung und Zertifizierung "Transparenz auf einen Blick", erklärte TÜV-Experte Sven Öhrke.
Es gebe zwar zudem kleinere regionale Prüfzeichen, diese spielten aber nur eine untergeordnete Rolle. Mit der freiwilligen Prüfung und dem Zertifikat "TÜV Rheinland-Prae-Fit-Qualitätssiegel" mache der Anbieter gegenüber Kunden, Krankenkassen und Ärzten deutlich, dass systematisch hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards für ein gesundheitsorientiertes Training erfüllt würden. In vielen Fitness- und Krafttrainingsstudios reichten die Standards derzeit nicht aus, um das neue Qualitätszeichen zu erhalten.
Viele Krankenkassen, Versicherungen sowie Vereinigungen wie der Deutsche Sportstudio Verband unterstützen die neue Kontrolle laut TÜV. Das Zertifikat hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
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(dpa/sueddeutsche.de/mmk)
Und schon wieder ein unützes Gesetz, was den Wasserkopf in Politik und Verwaltung immer weiter wachsen lässt - wir brauchen keine neuen Regelungen, denn wir ersticken bereits an denen, die es gibt.