Dieser Sport ist lustig: Man kann den Kollegen im Büro von draußen winken. Man kann die Brücke aus einer Perspektive sehen, die sonst nur die Tauben kennen. Was den Sport aber wirklich attraktiv macht, ist die Nähe: Kletterschuhe an - rauf aufs Nachbarhaus.

Inzwischen hat die Sportindustrie die Urban Climber schon als möglichen Markt entdeckt - weil die städtischen Kletterer lieber nicht mit atmungsaktiven Sporthemdchen an der Brücke hängen wollen.

Einer, der schon seit 20 Jahren in der Stadt klettert und schon an vielen Brücken hing, ist Florian Mittenhuber. Er liebt es zwar auch, lange alpine Routen zu klettern. "Aber das Citybouldern hat für mich einen großen sozialen Aspekt. Und es ist nicht zeitintensiv: Man kann schnell mal mit ein paar Freunden bouldern gehen."

Auf den folgenden Bildern: Urban Climber in Wien und Fribourg.

Foto: Rainer Eder/Mammut

3. September 2008, 16:38 2008-09-03 16:38:00  ©