Seit 1911 wird am 8. März der Frauen gedacht: Mütter, Schwestern, Freundinnen, sie leben hoch!

Die Frauenbewegung begeht den Internationalen Frauentag seit März 1911. Begründerin war die deutsche Sozialdemokratin Clara Zetkin. Auf ihre Anregung hin versammelten sich damals Frauen in Deutschland, Dänemark und Österreich, in Schweden, in der Schweiz und in den USA. Sie forderten das Recht auf politische Mitbestimmung, gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen sowie mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz.

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Während der Nazi-Diktatur war der Frauentag verboten. In der DDR ließ die SED den Tag jährlich mit großem Pomp feiern. Frauen in der Bundesrepublik belebten ihn in den 80er Jahren im Kampf gegen das Wettrüsten wieder. Heute geht es um Themen wie Gleichstellung im Arbeitsleben, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Gewalt gegen Frauen.

Der zunächst am 19. März gefeierte Tag wurde 1914 vom SPD- Parteivorstand auf den 8. März verschoben. Möglicherweise sollte das Datum daran erinnern, dass Textilarbeiterinnen in New York 1857 am 8. März in einen Streik getreten waren. Nach anderen Quellen wurde der Tag im Gedenken an 129 Arbeiterinnen gewählt, die 1908 in New York beim Brand einer Fabrik gestorben waren.

Mehr zum Frauentag in Kürze an dieser Stelle: Würdigungen an fünf große Frauen.

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(dpa)