Wie Tattoofarben im Körper reagieren, ist noch immer nicht abschließend geklärt. Deshalb soll nun der Verbraucherschutz verschärft werden.

Wer sich in Deutschland ein Tattoo stechen lassen will, soll künftig besser geschützt werden.

Tattoo; iStockphotos

Nur noch nachgewiesen unbedenkliche Farben sollen die Haut gespritzt werden, fordert das Bundesverbraucherschutzministerium. (© Foto: iStockphotos)

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Nach einer neuen Verordnung dürfen beim Tätowieren keine Farbstoffe verwendet werden, an deren gesundheitlicher Unbedenklichkeit Zweifel bestehen, wie das Bundesverbraucherschutzministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Zudem müssten alle Inhaltsstoffe angegeben werden. Dadurch werde der gesundheitliche Verbraucherschutz gestärkt, erklärte Ressortchefin Ilse Aigner (CSU).

Die Ministerin verwies zugleich darauf, dass es zu den Langzeitwirkungen von Tätowiermitteln noch zu wenige Kenntnisse gebe. Weitgehend ungeklärt ist demnach, was mit den Farbstoffen und anderen Bestandteilen der Tätowiertinten im Körper passiert.

Das Ministerium sieht in diesem Bereich weiteren Forschungsbedarf. Aigner forderte die Verbraucher auf, dabei eine aktive Rolle einzunehmen. So sollten gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Hautveränderungen einem Arzt gemeldet werden.

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(AFP/mmk)