Der tägliche Konsum fertiger Zigaretten hat sich im vergangenen Jahr beinahe halbiert. Frei aufatmen können Nichtraucher in Zukunft jedoch nicht: Statt teure Automaten-Kippen zu kaufen, drehen Raucher jetzt häufiger selbst.
Die Deutschen rauchen immer weniger Zigaretten. Der tägliche Konsum fertiger Zigaretten sank von 391 Millionen Stück im Jahr 2001 auf nur noch 229 Millionen Stück im Jahr 2010, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Allerdings habe der tägliche Verbrauch von Feinschnitt für selbst gedrehte Zigaretten von 50 Millionen auf 93 Millionen Stück zugenommen, teilte das Amt weiter mit. Auch bei Zigarren und Zigarillos sei im selben Zeitraum ein Anstieg zu verzeichnen - von 7 auf 11 Millionen Stück.
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Durchschnittlich 16 Zigaretten zerdrückte jeder Raucher im vergangenen Jahr. (© ddp)
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Datenbasis für die Wiesbadener Statistiker war nur die Zahl der versteuerten Tabakwaren im jeweiligen Kalenderjahr. Demnach liege der tatsächliche tägliche Verbrauch insbesondere bei Zigaretten höher.
Teure Tabakwaren
2009 rauchten über alle Altersgruppen und beide Geschlechter 25,7 Prozent der Deutschen. Nimmt man diesen Wert auch für 2010 an, dann rauchte im Jahr 2010 jeder Raucher im Schnitt 16 Zigaretten am Tag.
Tabakwaren haben sich in den letzten Jahren erheblich verteuert, nicht zuletzt wegen der Tabaksteuererhöhungen. So mussten Raucher 2010 für Zigaretten 69,1 Prozent mehr zahlen als 2001, für Zigarren und Zigarillos 37,7 Prozent und für Tabak-Feinschnitt 77,5 Prozent.
Zum Weltnichtrauchertag an diesem Dienstag wies das Amt auf die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens hin. So starben 2009 in Deutschland 42.221 Menschen an Lungen- und Bronchialkrebs (29.133 Männer und 13.088 Frauen). Damit war der Lungen- und Bronchialkrebs mit einem Anteil von 19,5 Prozent an allen Krebstoten häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge. An Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs starben 1417 Menschen.
Insgesamt waren demnach 5,1 Prozent aller Sterbefälle im Jahr 2009 auf eine für Raucher symptomatische Krebserkrankung zurückzuführen. Bei einer Vielzahl anderer Todesfälle - insbesondere den Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) - müsse jedoch davon ausgegangen werden, dass Rauchen auch hier mit zum Tod beigetragen hat, heißt es weiter.
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(dpa/jobr)
Brasiliens Präsidentin Roussef
Zitat: " dem süchtigen ist kein weg zu weit um sich seine drogen zu besorgen! arme raucherseele."
Und wie hinzugefügt werden kann: auch nicht zu teuer. Deshalb ruhig noch ein bißchen rauf mit der Tabaksteuer.
Aber Helmut Schmidt darf immer noch zur besten öffentlich-rechtlichen Sendezeit der Nation heldenhaft vorqualmen als wär's ein Kavaliersdelikt und als gäb's keinen Jugendmedienschutz.
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Hä??? Welchen Text hat der Autor bitte gelesen???
"Der tägliche Konsum fertiger Zigaretten sank von 391 Millionen Stück im Jahr 2001 auf nur noch 229 Millionen Stück im Jahr 2010, wie das Statistische Bundesamt berichtet. "
Unterstellt man, daß die verkaufte Ware auch tatsächlich konsumiert worden ist, so hat sich der Konsum auf 58,6 % des Werts von 2001 vermindert. Aber im "vergangenen" Jahr hätte dann zunächst ein Anstieg erfolgen müssen.
SZ, das solltet Ihr mal überarbeiten.
Liebe Süddeutsche, Ihr seid fast schon so langweilig und besser-deutsch wie der Hörfunksender Radio Eins (Slogan: Nur für Erwachsene). Diese dämlichen Antiraucherkampagnen nerven zunehmends... Was machen denn all die Übergewichtigen und Verkehrstoten in unserem Land? Als Raucher ist man mittlerweile Diskussionen konfrontiert wie zb.: Die Raucher (Ich) sind für die Beitragserhöhungen der Krankenkassen verantwortlich... Wenn ich jedem Fleischverzehrer in diesem Land ebenso feindlich begegnen würde, wie die verbliebenen Raucher sich Feindseligkeiten auf offener Strasse von insb. 'Ich-lebe-jetzt-ganz-bewusst-Exrauchern' anhören müssen... Gott bewahre. & könntet Ihr bitte Eure bekloppten Autos in der Garage stehen lassen - weil die beeinträchtigen meine Gesundheit als Radfahrer tagtäglich. danke!
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